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Paradies Safaris

Homepage: http://www.paradies-safaris.com

E-Mail: service@paradies-safaris.com

Telefon (international): +255 741 510334


22 Bewertungen

2012-01-18 16:22:01 - Britta
Zeitpunkt: Dezember 2011
Dauer: 7 Tage
Besuchte Parks:Tarangire, Ngorongoro-Krater, Serengeti, Lake Manyara
Name des Guide:Nova
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Wir haben an einer rundum schönen Safari teilgenommen, an die wir noch lange zurück denken werden!! 3 Nächte verbrachten wir auf einfach ausgestatteten Campsites, 3 Nächte in Lodges (mit dem Höhepunkt der Lobo Wildlife Lodge, leider hatten wir keine Zeit mehr für den tollen Pool). Die Parks sind einfach traumhaft schön und sehr abwechslungsreich. Nova, unser Guide entdeckte einfach jedes Tier, inkl. einigen Löwenbabys, die versteckt im Busch saßen. (DANKE!!) Ali, unser stets gut gelaunter Koch zauberte mitten in der Wildnis leckere Menüs, wir waren jeden Tag überrascht (auf dem Ngorongoro-Krater gewann er sicherlich den Wettbewerb aller Köche ;-)).
Zurück in Aruhsa durften wir noch ein BBQ mit Hilde genießen, ein toller Abschluß.
Britta + Kevin
2011-12-26 08:06:26 - Michael
Zeitpunkt: Dezember 2011
Dauer: 7 Tage
Besuchte Parks:Tarangire, Lake Manyara, Ngorongoro, Serengeti, Arusha
Name des Guide:John / Marcos
Service:
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Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Hallo zusammen,
die Safari hatte ich von D aus gebucht, die gewuenschten Aenderungen wurden per Mail/Telefon problemlos erledigt.

Die Abholung vom Flughafen klappte problemlos. Da mein Gepaeck leider erst einen Tag spaeter eintraf (der Lufthansa Zubringer zu meinem Ethiopian Airlines Flug war verspaetet), war es sehr hilfreich, dass Agentur-Chefin Hilde den Fahrer instruierte, mir zu helfen, abends noch schnell das Noetigste fuer die erste Uebernachtung zu organisieren.
Auch am folgenden Tag, den ich sicherheitshalber als Puffer zwischen Ankunft und Beginn der Safari eingeplant hatte, bekam ich Unterstuetzung und hatte dann am Vorabend der Safari mein Gepaeck endlich bei mir.

Die Safari verlief problemlos und hat wirklich Spass gemacht. Mein Fahrer John hat viele Tiere gesehen und auch sonst alles gut im Griff gehabt. Unterwegs liess er die Serengeti Uebernachtungen im Seronera- und Lobo-Gebiet uebers Buero tauschen, da so die Fahrt vom Serengeti N.P. zum Arusha N.P. wesentlich kuerzer wurde und damit nicht zu einer "Nur-Fahrt" wurde. Die Tagesetappe von Seronera zum Arusha N.P. liess also noch Zeit fuer Tierbeobachtungen.
Der Koch Marcos hat allerlei Leckeres auf den Tisch gebracht, mal mehr und mal weniger umfangreich (1 bis 3 Gaenge: haengt wohl auch von den Einkaufsmoeglichkeiten unterwegs ab), aber immer optisch fein hergerichtet und geschmacklich gab es nichts zu meckern. Selbst Pizza und anderes Ueberbackenes waren gut.

Die beiden waren auch recht lustig, was fuer die Stimmung ganz gut war. Infos ueber Tiere und ueber andere Aspekte Tansanias gab es reichlich. Auf besondere Fotowuensche (laengere Stops, den Wagen bitte 3m nach vorne, ...) wurde eingegangen. Zur Belohnung habe ich dann abends die Ergebnisse praesentiert... ;-)

Waehrend der Rueckfahrt wurde ich von der Chefin Hilde antelefoniert und nach meinem Eindruck und meiner Zufriedenheit befragt.

An den Dingen, fuer die die Agentur verantwortlich war, gab es waehrend meiner Tour nichts auszusetzen. Ich wuerde bedenkenlos wieder dort buchen.
2011-12-18 17:26:24 - levente
Zeitpunkt: Oktober 2011
Dauer: 7 Tage
Name des Guide:John/Dixon
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Habari Gani! Wir haben eine Wochentour gemacht, insgesamt 6 Personen aus Deutschland und Österreich. John, unser Guide, und Dixon, der Koch und gute Fee für sonst alles, haben uns von Arusha, Tarangire, Ngorongoro, Serengeti über Lake Natron geführt. Wir hatten eine wunderschöne Safari. Ich und mein Kollege haben ausschliesslich in Camps geschlafen, was ich jedem, der auch nur ein bisschen abenteuerlustig ist, absolut empfehlen kann. So hatte jeder in unserer Gruppe so seine Sonderwünsche, die aber alle von den Damen bei Paradies umgesetzt wurden. Das Highlight waren aber sicherlich John und Dixon, die sich 7 Tage lang hervorragend um uns gekümmert haben. Sie haben alles so gut organisiert, wie es eben in einem der ärmsten Länder der Welt, abseits aller Zivilisation, möglich ist (manchmal dauert es halt etwas länger, bis man am gate eine permission bekommt. Aber so ist das halt in Afrika, das sollte man nicht vergessen). John ist offensichtlich ein Naturfreak, der die Tiere liebt und Spuren lesen kann wie ein Meister. Ausserdem ist er einfach eine beeindruckende Persönlichkeit, der einem in Gesprächen viel über das Leben in Tansania nahebringt. Dixon hingegen ein lustiger Jungspund, der auch mal gute einheimische Kost zubereitet, wenn man danach fragt. Beide jedenfalls gut mit Humor und Coolness ausgestattet, was an keinem Moment Kratzer bekommen hat.
Sehr gut haben wir auch die Betreuung durch die 2 Damen von Paradies gefunden. Ich und mein Kollege hatten eine Besteigung des Ol Dyinyo Lengai gebucht. Hat alles gut geklappt (den Berg guide muss man sich jedoch genauer anschauen - unserer war etwas schwindlig). Transfers etc waren alle enthalten, auch der gemeinsame Restaurantbesuch am letzten Abend war sehr nett.
Manche bemängeln die Autos. Also ich fands lustig, beim Lake Natron in der Wüste mit einem alten Massai zuzuschauen, wie John und Dixon mit ein paar Handgriffen die Leitung wieder flicken. Eine Panne gehört dazu, wer die AUtos bei solchen "Strassen" in perfektem Zustand halten kann, ist wohl ein Genie.
Alles in allem: Absolute Empfehlung!
Levente
2011-12-02 20:29:30 - sushifish
Zeitpunkt: August 2011
Dauer: mehr als 10 Tage
Besuchte Parks:Arusha, Tarangire, Lake Manyara, Ngorogoro, Serengeti,Masai Mara, Lake Nakuru, Amboseli
Name des Guide:James
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Die Safari war wirklich ein absolut erstklassiges Erlebnis - das wir nur sehr weiterempfehlen können!!!
Wir hatten eine 12tägige Safari in Tanzaia und Kenya gebucht.
Erst beim buchen haben wir gemerkt, dass Paradise ein von einer Deutschen geführtes Unternehmen ist. Wir kamen eher zufällig zu diesem Anbieter, da die dort angebotene Route genau zu unserem Wunschplan gepasst hat. Auch unsere Sonderwünsche (z.B. Ballon-Safari (extrem entspanntes und wunderschönes Erlebnis)) wurden gerne erfüllt und Hilde hat sich wirklich bemüht, unseren Wünschen nachzukommen.
Wir waren in einer kleinen Gruppe unterwegs, mit einem Camper-Pärchen (4 Tage) und einem anderen Pärchen, die 7 Tage gebucht hatten.
Nachdem wir 2 Tage früher angereist sind, und auf eigene Faust Arusha erkundigt hatten, ging es endlich los. Und von Anfang an haben wir uns bei James gut aufgehoben gefühlt.
James erklärt viel uns sieht noch viel mehr (wir haben alle big 5 gesehen, samt Leoparden mit Baby, Löwen im "honeymoon" und der Migration).
Das Auto war OK, und da James auch noch gelernter Mechaniker ist, hatten wir auch keine Angst vor Pannen (die auch nicht passiert sind, von platten Reifen mal abgesehen).
Die ausgesuchten Lodges waren absolut in Ordnung (die größeren Lodges der Ketten sind OK und immer in top Lagen, die tented Loges sind sehr luxuriös eingerichtet). Das Essen, vor allem in den größeren Lodges, ist halt Buffet und kein kulinarisches Highlight, aber durchaus solide.
Einziger Wermutstropen war, dass sich, wohl nachdem unsere Safari schon begonnen hatte, Kenya und Tanzania über die gegenseitigen Safai-Tours im jeweils anderen Land gestritten haben. So war es nicht mehr möglich, mit einem tanzanischen Auto samt James nach Kenya zu fahren. Und der kurzfristig als Ersatz organisierte Andy war als Guide dann nicht mehr so gut. Da haben wir also wirklich den Unterschied gemerkt und gesehen, wie wichtig ein guter Guide ist. Andy hat weniger Tiere entdeckt (da konnten wir schon gut mithalten, was bei James unmöglich ist), und Andy hat auch weniger Programm gemacht, als eigentlich vorgesehen wäre bzw. als James wohl machen würde.
Insegesamt können wir die Safari wirklich sehr empfehlen.
Wir haben schon das Gefühl, dass Hilde Ihre Fahrer sehr gut im Griff hat und insgesamt ein hohes Niveau geboten wird. Aber wenn wir je wieder die Gelegenheit haben, würden wir auf jeden Fall wieder mit James fahren wollen :-)
Wiederholungsfaktor: 100%
2011-10-31 20:43:29 - Nina und Ralf Wendt
Zeitpunkt: September 2010
Dauer: 7 Tage
Besuchte Parks:Arusha Nationalpark, Tarangire, Lake Manyara, Ngorongoro, Serengeti
Name des Guide:James (Fahrer), Paulo (Koch)
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
ACHTUNG: Reisebericht für September 2011!!!
Wir (weiblich, 32 und männlich, 44) haben uns erst ziemlich spät um die gesamte Reise gekümmert und hatten schon fast befürchtet, dass es zeitlich nicht mehr klappen würde. Aber nach einem Telefonat mit Hildegard Keil, der Inhaberin von Paradies Safaris haben wir ruckzuck ein Angebot erhalten, das wir nach kleinen Änderungen auch gebucht haben. Unsere Safari umfasste folgende Stationen: Arusha Nationalpark, Tarangire, Lake Manyara, Ngorongoro und Serengeti. Im Anschluss waren wir noch in den Usambara Bergen (Lushoto) und auf Sansibar (Stone Town und Paje). Wir möchten an dieser Stelle über unsere Safari berichten:

Mit unserem Safariguide James und unserem Koch Paulo (Doctor Stomach) waren wir super zufrieden. Beide haben dafür gesorgt, dass wir einen absolut unvergesslichen Urlaub genießen konnten. Paulo hat mit den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten immer reichlich wundervolles und abwechslungsreiches Essen auf den Tisch und in die Lunchboxen gezaubert. Auf unseren Wunsch gab es an einem Abend sogar Ugali (landestypischer Maisbrei). Er ist ein eher zurückhaltender, schüchterner Geselle. Zu Beginn unserer Safari war er nicht sehr gesprächig. Im Laufe der Zeit ist er aber total aufgetaut und wir hatten viel Spaß. James ist mit seiner jahrelangen Erfahrung ein absoluter Glücksgriff. Mit seinen Adleraugen hat er oft in weiter Ferne Tiere entdeckt, die wir ohne ihn wohl nie gesehen hätten. James kennt die Details zu den einzelnen Nationalparks und kann viel Wissenswertes zu den dort lebenden Tieren erzählen. Er ist da sehr auskunftsfreudig und offensichtlich freut er sich besonders, wenn seine Gruppe Interesse an all dem zeigt, was es zu sehen gibt. Er berichtet dann mit Glanz in seinen Augen. James liebt seinen Job und das merkt man auch. Ganz große Klasse! Er hat alle unsere Wünsche absolut berücksichtigt. Auch wenn wir zum wiederholten Mal tolle Tier- und Landschaftsaufnahmen machen wollten oder einfach „nur“ eine wunderschöne Fieberakazie festhalten mussten. Es ist zudem Gold wert, dass James ein ausgebildeter KFZ-Mechaniker ist. Es lässt sich nicht vermeiden, dass bei den herrschenden Straßen- und Wegverhältnissen ein noch so robustes Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen wird. Von defekter Zündung über einen verrutschten Motor, der den Ölfilter beschädigt hat, bis hin zur abgebrochenen Motorhaube war alles dabei. Aber James hat für wirklich jedes Problem eine Lösung! Wer mit James und Paulo reisen darf, kann sich wirklich glücklich schätzen. Ein Top-Team!!!

Wir haben eine gemischte Camping-/Lodge-Safari gebucht. Von der komfortablen Lodge bis hin zum absolut Basic-Campingplatz war alles dabei. Hier nun noch einige hoffentlich hilfreiche Informationen zu den einzelnen Unterkünften und Campingplätzen:

Direkt nach unserer Ankunft aus Deutschland haben wir eine Nacht in der L’Oasis Lodge in Arusha verbracht. Die Anlage ist absolut sicher und man schläft in kleinen, sauberen und sehr gemütlichen Rundbungalows mit Bad. Die Anlage hat einen sehr schönen Garten und leckeres Essen im Restaurant. Hier empfiehlt sich der Gebrauch von Ohropax, denn nachts heulen und bellen in der nahen Umgebung unglaublich viele Hunde und Hähne krähen zu untypischen Zeiten. Das Personal ist super freundlich und hilfsbereit. Moskitonetze sollten kontrolliert werden, denn oft finden sich kleine Löcher darin, also besser auch nachts Mückenschutz verwenden.

Im Arusha Nationalpark haben wir in der Momella Wildlife Lodge übernachtet. Entgegen vieler Berichte fanden wir es dort gar nicht schlecht. Die Lodge wurde vor nicht allzu langer Zeit renoviert und es sind einige Bungalows dazu gekommen. Die alten, weißen Rundbungalows aus Krüger-Zeiten stehen noch, scheinen aber derzeit (zumindest in der Nebensaison) nicht genutzt zu werden. Es ist sauber und es gibt bis 22 Uhr Strom, der von einem Generator produziert wird. Ab 22 Uhr ist es dann wirklich stockdunkel und man sollte vom Haupthaus nur in Begleitung eines Rangers zum Bungalow gehen, da das Gelände für alle Wildtiere frei zugänglich ist. Das Gelände ist sehr großzügig und schöne gestaltet. Ein Pool ist auch vorhanden - leider ohne Wasser! Ein Rundgang lohnt sich, denn es gibt hier viel zu entdecken.

Tarangire Nationalpark: Übernachtung auf der Wildlife Campsite am Rande des Parks. Sehr einfach, aber OK. Wir waren auf diesem Campingplatz die einzigen Gäste, was anfangs etwas ungewöhnlich war. Der Platz wird von Massai betrieben. Die sanitären Einrichtungen sind schon sehr spartanisch. Auf diesem Platz sollte man unbedingt Stirnlampen haben! Und die Buschtoilette ist den vorhandenen Toiletten vorzuziehen. Das warme Wasser für die Duschen wird früh morgens von einem naheliegenden Brunnen herangekarrt und in einem alten Ölfass über offenen Feuer erhitzt. Das Wasser wird dann mittels einer Leiter und Eimern in ein Fass oberhalb der Duschen gefüllt, so dass dem Duschvergnügen nichts mehr im Wege steht. ;-) Das Ganze ist also ein echtes Erlebnis! Uns hat es dort gut gefallen, für andere mag es ein Ding der Unmöglichkeit sein. Je nachdem, was für Ansprüche ihr an Luxus habt, solltet ihr euch über die Campingplätze zuvor gut informieren. Sonst ist die Enttäuschung groß, denn hier trifft das Wort “basic” den Nagel auf den Kopf!

Lake Manyara: Übernachtung in der Twiga Lodge. Hier gibt es die Möglichkeit zu zelten und in festen Unterkünften (Bungalows) zu übernachten. Letzteres haben wir gemacht. Dieser Campingplatz ist unserer Einschätzung nach absolut sicher und wird vielen Ansprüchen gerecht, je nachdem was gewünscht wird. Die Bungalows sind sauber und haben sogar einen Kühlschrank. Die Duschanlagen für Leute, die dort zelten, sollen auch in Ordnung sein. Auch hier gilt, dass der Platz für niemanden geeignet ist, der auf Luxus nicht verzichten kann. Direkt neben der Ausfahrt aus der Twiga Lodge gibt es einen kleinen Supermarkt, wo man das nötigste kaufen kann. Vor allem Wasser!

Ngorongoro: Übernachtung auf dem Kraterrand auf der Simba Campsite. Hier haben wir zum ersten Mal erfahren, dass es auch in Afrika richtig kalt werden kann. Der Campingplatz bietet leider entgegen der Beschreibung kaum einen Blick in den Krater hinein. Es empfiehlt sich für alle, die hier zelten, warme Klamotten dabei zu haben. Nachts wird es sehr kalt und durch den Nebel kriecht die feuchte Kälte bis auf die Knochen. Unser Frühstück haben wir morgens im “open air” Buschrestaurant bei dichtem Nebel (auch IM Restaurant) eingenommen. Das “Restaurant“ darf man sich als solches aber nicht vorstellen. Es ist nur ein Betonhäuschen ohne Fenster, aber dafür bis oben hin vergittert, damit keine Tiere hinein gelangen können. Vorsicht vor den umherstreifenden Buschschweinen ist geboten! Sobald sie etwas Essbares riechen rennen sie alles nieder. Essbares sollte man also NICHT im Zelt aufbewahren. Wir haben unsere Kekse etc. unserem Koch Paulo gegeben und er hat sie sicher verschlossen bis zum nächsten Tag verwahrt. Ein Buschschwein haben wir dann auch tatsächlich am späten Abend gesehen! Die ebenfalls auf dem Platz verkehrenden Zebras sind dagegen sehr friedlich und stören sich überhaupt nicht an uns Menschen. Wir haben gehört, dass auch schon mal Kaffernbüffel und Elefanten nachts zu Besuch waren.

In der Serengeti haben wir einmal auf der Pimbi Campsite und einmal in der Lobo Wildlife Lodge übernachtet. Die Pimbi Campsite ist eher einfach. Die sanitären Anlagen sind in Ordnung. Es gibt meistens warme Duschen und eine Auswahl an verschiedenen WC-Formen. ;-) Das “Buschrestaurant” ist nahezu identisch zu dem auf der Simba Campsite, allerdings ist es hier angenehm warm. Während unseres Aufenthaltes hatten wir Besuch von Giraffen, Hyänen und Kaffernbüffeln auf dem Platz. Die den Köchen zur Verfügung stehende Küche ist hier ziemlich cool. Es war unglaubliche Stimmung! Die zweite Nacht verbrachten wir in der Lobo Wildlife Lodge. Die Lodge liegt leicht erhöht und bietet deswegen einen tollen Blick in die Serengeti. Im Vergleich zu allen vorherigen Unterkünften war diese befremdlich luxuriös, vielleicht auch nur, weil wir hier neben zwei weiteren Gästen ganz allein waren. Das Personal war freundlich, zum Teil jedoch sehr, sehr unerfahren. Die Lodge ist auch architektonisch besonders, da sie in bestehende Felsen integriert wurde. Ein Außenpool ist ebenfalls vorhanden. Die Zimmer sind ruhig und das Bett ist sehr gemütlich. Mücken braucht man hier kaum zu befürchten, da es fortwährend sehr windig ist.

Die letzte Station vor unserer Weiterreise nach Lushoto und Sansibar war die Econo Lodge in Daressalam. Es handelt sich um ein Hotel in der Nähe des Hafens. Hier haben wir uns absolut nicht gut aufgehoben gefühlt. Die Zimmer haben auf den ersten Blick einen sauberen Eindruck gemacht. Allerdings waren wir uns nicht so sicher ob die Bettwäsche frisch war. Sie hat muffig gerochen, sodass wir damit nicht großartig in Kontakt kommen wollten. Die Klimaanlage war viel zu laut als dass wir sie in der Nacht hätten laufen lassen können. Sie war auch sehr dreckig. Mosikitonetze gab es nicht, auch keine Vorrichtung ein eigenes aufzuhängen. Ohne funktionierende Klimaanlage und Moskitonetze ist das Malariarisiko besonders in Dar nicht zu unterschätzen! Das Frühstück war sehr einfach aber ausreichend. Auch hier hatten wir Bedenken. Teller und Besteck waren nass, als sie auf den Tisch kamen und leider kann man nicht sicher sein, mit welchem Wasser das Geschirr gespült wird.

Zusammenfassend können wir Paradies Safaris nur empfehlen. Die Organisation war für afrikanische Verhältnisse ausgesprochen gut. Die wenigen unvorhergesehen Probleme wurden immer bestens von James in Kooperation mit Hilde gelöst! Hilde war zudem IMMER als Ansprechpartner telefonisch erreichbar. Wenn wir sie nicht direkt erreicht haben, hat sie innerhalb kurzer Zeit zurück gerufen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut! Wir würden auf jeden Fall wieder bei Hilde buchen!!!
2010-10-31 15:01:13 - Regina
Zeitpunkt: August 2010
Dauer: 7 Tage
Besuchte Parks:Arusha NP, Tarangire NP, Lake Manyara, Ngorongore NP, Serengeti NP
Name des Guide:Fiti (Fahrer) Marcos Bura (Koch)
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Eine tolle Reise mit Mängeln!!
Habe im Januar 2010 Hilde Keil den Auftrag erteilt mir eine Safaritour vom 10.08.-20.08.2010 auszuarbeiten. Trotz regen Telefon und Mailkontakt hatte ich bis Ende April noch nichts erhalten, erst durch Druck hielt ich dann endlich Mitte Mai mein Angebot/Programm in den Händen, was ich dann mit großer Spannung gelesen habe.
Dann war es soweit...
Bin pünktlich am 09.08. in Arusha angekommen und wurde von zwei Fahrern abgeholt. Durchs Telefon hat mich Hilde begrüßt und mir mitgeteilt, dass sie mich am Abend abholt, und die Fahrer mich nun in mein Hotel bringen würden. Motel 2000
Ich weis ja nicht wann in Tanzania der Abend beginnt und endet, aber es war bereits 21:45 als ich über einen Anruf der Rezeption erfahren habe, dass Hilde da ist, Begrüßung war freundlich und herzlich. Bekam dann die Info, dass meine Safari bereits schon am nächsten Tag um 09:00 startet, und nicht am Tag drauf, Kennlernbarbeque wurde auf den letzten Tag verschoben.
Pünktlich am nächsten Morgen kamen dann Fiti der Fahrer und Marcos der Koch mit einem weißen Toyota Jeep ins Hotel um uns abzuholen.
Die Tage mit den Beiden waren schon ein Highlight, jeder war auf seinem Gebiet einfach toll.... Fiti mit seinen Luchsaugen und seinem Wissen, und was Marcos jeden Abend auf den Tisch gezaubert hat, einfach fantastisch... geschmacklich super und immer schön fürs Auge hergerichtet und das alles auf einem kleinen Gaskocher....
Auch die Unterkünfte Lodgen waren gut ausgewählt, das Zelt mit Feldbett prima.
Da gab es nur ein Problem, das Auto....
Hätte eigentlich erwartet, auch wenn wir in Afrika sind, dass ein Auto vor der Reise auf Mängeln kontrolliert wird, dies war dem nicht so, sonst wären die Haltegriffe nicht nur an einer Schraube gehangen, die Motorhaube wäre richtig eingerastet und hätte somit keinen Lärm verursacht der echt auf diesen Straßen an die Grenze ging.. und die Jungs hätten nicht die Windschutzscheibe und Armaturenbrett festhalten müssen, es wäre ordentliches Werkzeug dabei und der Ersatzreifen nicht so profillos.
Ich finde es vom Management unverantwortlich die Gäste mit solchen Autos auf Tour zu lassen.
Ich steh da nicht alleine mit meiner Meinung...
Bei unserer Rückkehr,ca. 20:30, war wie bei der Abfahrt von Hilde nichts zu sehen, über das Telefon wollte sie das Barbeque auf den nächsten Tag verschieben, obwohl sie wissen hätt müssen, dass bereits vier Personen von unserer Gruppe früh morgens weiter nach Zanzibar fliegen. Sie hat sich dann doch bereit erklärt, nachdem ich ihr erklärt habe, dass wir seit Mittag nichts mehr gegessen haben und hungrig sind, einen Tisch in einem tanzanischen Restaurant zu bestellen.
Auch die Organisation des Transfers vom Hotel zum Zubringerbus Flughafen hatte sie für eins der Pärchen noch nicht geregelt, erst auf Nachfrage...
Da ich noch zwei Tage in Arusha blieb, war ich über die Begleitung von Marcos recht froh, er war pünktlich, freundlich und sehr hilfsbereit,
obwohl mit Hilde am ersten Abend ausgemacht sich in diesen zwei Tagen zu treffen habe ich nichts mehr von ihr gehört. Hab mich von ihr schon sehr im Stich gelassen gefühlt, und nicht nur weil ich ihr Zelt, Handys usw. mitgebracht habe.
In meinen Augen kann das Management von Paradies Safaris froh sein, dass sie sich auf ihr Personal, kann jetzt nur von Marcos und Fiti reden, verlassen kann, und diese Beiden einiges wett gemacht haben, was vom Management vernachlässigt wurde.
Mein Fazit, eine tolle Safari, im Vergleich mit anderen Safarianbieter stimmt das Preisleistungsverhältnis, aber mit Mängeln die beseitigt werden können.
2010-08-11 11:59:37 - Maik
Zeitpunkt: Juni 2010
Dauer: mehr als 10 Tage
Besuchte Parks:Lake Natron, Arusha, Tarangire, Manyara, Ngorongoro, Serengeti
Name des Guide:Novatus, Koch: Suberi
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Wir waren zwei Wochen auf Tour in den verschiedensten Parks. Es einfach nur toll. Die Organisation der Safari klappte vorzüglich. Der Fahrer, Novatus, war pünktlich, zuvorkommend und zuverlässlich. Unser Koch Suberi hat auch Mitten in der Wildnis immer tolle Essen gezaubert. Wir sind mit der Reise mehr als zufrieden und werden auch unsere nächste Tour wieder mit Paradies Safaris durchführen. Man muss natürlich bedenken, in welches Land man fährt und kann auf den Zeltplätzen nicht europäischen Standart erwarten. Diesen Abstrich muss man in kaufnehmen für ein tolles Naturerlebnis.
2009-11-13 22:53:16 - Berit Klett
Zeitpunkt: Oktober 2009
Dauer: 10 Tage
Besuchte Parks:Tarangire, Ngorogoro, Serengeti, Lake Manyara
Name des Guide:James
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Wir haben im Oktober 2009 für 2,5 Wochen Urlaub in Tansania gemacht.
Die Safari und der anschließende Badeurlaub auf Sansibar wurden von Paradies Safaris (Hilde Keil) organisiert.
Wir können eigentlich nur sagen, es war ein toller unvergesslicher Urlaub!
Es war alles wunderbar geplant und organisiert. Von den Transfers bis hin zum Essen.
Im Office in Arusha haben wir unseren Fahrer/Guide James und unseren Koch Paolo kennengelernt. Die beiden werden uns die nächsten 8 Tage begleiten.
Nachdem der Jeep gepackt war und wir auf dem Markt noch Wasser und etwas Obst eingekauft hatten ging es los.
Unser erster Nationalpark war der Tarangire NP. Wir waren total begeistert wie viele verschiedene Tiere wir hier schon in den ersten beiden Tagen gesehen haben.
Als nächstes waren wir im Ngorogoro NP. Diese Landschaft ist einfach atemberaubend. Wenn man vom Kraterrand schwarze Punkte sehen kann und diese sich dann bei der Pirschfahrt durch den Krater als Gnu- und Zebra-Herden herausstellen.
Und was natürlich ein Muss ist wenn man in Tansania ist - die Serengeti. Die endlose Savanne. Wirklich unglaublich wie endlos dies erscheint. Und trotz der Trockenzeit sind hier so viele Tiere beheimatet.
Danach ging es weiter zum Lake Natron und den Flamingos und zu den Kamakia Waterfalls. Die Wanderung zu den Wasserfällen, mit einem einheimischen Guide war ein echtes Abenteuer. Aber wir wurden mit einem erfrischend kühlen Bad in klarem Wasser belohnt.
Zum Abschluss waren wir noch im Lake Manyara NP. Hier ist es trotz der Trockenzeit grün und tropisch, fast schon wie im Dschungel.
Das war wirklich eine sehr schöne und abwechslungsreiche Tour. Wir haben tolle Landschaften gesehen und Land und Leute kennengelernt.
Wir haben abwechselnd in Zelt-Camps und Lodges übernachtet.
Auf den Zeltcamps wurden wir von Paolo vorzüglich bekocht und versorgt. Er hat sich darum gekümmert, dass unsere Zelte an einen schönen Platz stehen, Und dass wir wenn wir hungrig von der Pirsch kamen ein tolles Essen bekommen haben.
Morgens gab es Pancakes, Omlett, Toast, Obst, verschiedene Marmeladen und sogar Nutella. :o)
Mittags wenn wir mit James auf Pirsch waren hatte Paolo ein Lunchpaket für uns vorbereitet. Oder wenn wir im Camp waren, wurde gekocht. Es gab zum Beispiel Reis und Fisch oder Kartoffeln und Gulasch.
Abends gab es immer ein 3-Gänge-Menü. Erst eine Vorsuppe, dann zum Beispiel Reis und Gulasch, oder Spagetti Bolognese und als Nachtisch frisches Obst.
Ich hatte etwas Bedenken, dass mir das Essen evtl. nicht schmecken könnte. Aber das Gegenteil war der Fall. Es hat alles vorzüglich geschmeckt und es war im reichlich von allem da.
Ein dickes Lob und Dankeschön an Paolo!
Die Pirschfahrten mit James waren immer ein tolles Erlebnis. James konnte uns zu jedem Tier all unsere Fragen beantworten. Und was für uns sehr hilfreich war er kannte auch die deutschen Tiernamen. Er hat mit seinen wachsamen Augen jedes Tier entdeckt und erspäht auch wenn es noch so gut getarnt war oder sich versteckt hatte. Wir hatten zum Beispiel das Glück mehrmals Löwen beim Fressen beobachten zu können und auch Leoparden konnten wir sehen. Wenn James mit dem Jeep angehalten hat und angestrengt Ausschau gehalten hat konnten wir sicher sein, dass er uns gleich wieder etwas zeigen wird, was wir nie im Leben entdeckt hätten.
Nicht nur auf den Pirschfahrten war James ein toller Begleiter auch bei den langen Fahrten, über teilweise wirklich schlechten Sandpisten, durchs Land war er ein zuverlässiger und sicherer Fahrer. Auf diesen Fahrten haben wir viel über Land und Leute von ihm gelernt.
Auch an dieser Stelle ein dickes Lob und Dankeschön an James!
Nun war unsere Safari leider schon beendet und wir mussten uns von James und Paolo verabschieden.
Der zweite Teil unserer Reise begann auf Sansibar in Stonetown.
Hier hatten wir eine sehr interessante und umfangreiche City-Tour in Stonetown. Und da Sansibar die „Gewürz-Insel“ ist, darf natürlich auch die Spice-Tour nicht fehlen.
An der Ost-Küste an einem weißen endlosen Strand und türkisblauem Meer haben wir unseren Urlaub ausklingen lassen.

Wir können hier natürlich nur eine kurze Zusammenfassung unserer Eindrücke schreiben.
Es war atemberaubend und unbeschreiblich schön.
Afrika kann man nicht erklären, man muss es erleben.
Abschließend können wir aber allen Tansania-Interessierten empfehlen sich an Hilde und ihr Team zu wenden. Bei ihr und ihrem Team ist man gut aufgehoben und erlebt mit Sicherheit ein unvergesslich schönen Urlaub.
2009-11-09 16:31:57 - Herbert Roth
Zeitpunkt: Juli 2009
Dauer: 7 Tage
Besuchte Parks:Arusha, Tarangire, Lake Manyara, Serengeti, Ngorongoro
Name des Guide:Gerald Philip
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Wir waren mit unserer 7-Tages-Safari sehr zufrieden. Unsere Zelte waren grösser als bei anderen Teilnehmern und es hatte Hochbetten darin, echte Decken und Kissen.

Unser Fahrzeug war schon alt und hatte zweimal eine Panne, aber dank der Fachkundigkeit unseres Guide konnten die Schäden wieder behoben werden.

Der Preis war für uns in Ordnung, weil er dem Vergleich mit anderen Anbietern gut standhält oder sogar wesentlich günstiger war.

Das Highlight waren aber unser Guide Gerald Philip und unser Koch Zuberi Yustis. Kulinarisch wurden wir noch mitten in der Serengeti mit den besten Pommes Frites verwöhnt, die wir überhaupt in Tansania antrafen. Und unser Guide Gerald glänzte nicht nur durch Fachwissen, sondern vor allem durch seinen angepassten Fahrstil, seine Flexibilität und den grossen Einsatz zu unseren Gunsten, wenn es z.B. darum ging, in Lobo/Serengeti unsere Kamera-Batterie aufzuladen.
2009-11-08 21:34:30 - Hans Haas
Zeitpunkt: September 2009
Dauer: 7 Tage
Besuchte Parks:Arusha, Tarangire, Lake Manyara, Ngorongoro, Serengeti
Name des Guide:Baraka
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Im September 2009 begann meine Safari. Nach einiger Suche im Internet landete ich bei Paradies-Safaris, deren Programm mir am meisten zusagte. Meine anfängliche Skepsis bezüglich der Vorab-Überweisungen stellte sich als unbegründet heraus.

Am Flughafen in Arusha wurde ich am Abend abgeholt und zum Rich Hotel gebracht. Die Zimmer waren schön und es gab warmes Wasser.

Morgens weckte mich der Ruf des Muezins, sodass die Nacht recht kurz war. Dann ging es los mit der Safari.

Unsere Gruppe zählte anfangs 13 Personen. so dass wir mit zwei Autos fuhren. Unsere Fahrer waren Baraka und James. Die Köche Marcus und Lwarence. Die Fahrzeuge hatten alle ein Hubdach und waren im guten Zustand.Dass wir trotzdem die ein oder andere Reifenpanne hatten ist in Anbetracht der Straßenverhältnisse leider nicht zu umgehen.

Die Fußsafari im Arusha NP war ein tolles Erlebnis. Wir kamen ganz nah an Büffel, Giraffen und Zebras ran.

Abends übernachteten wir erstmals in den Zelten. Diese waren geräumig und wir hatten sogar Feldbette und Kissen. Wer keinen eigenen Schlafsack hatte, bekam einen gestellt.

Die Safaris in den Parks waren beeindruckend. Besonders schön fand ich den Ngorongoro-Krater - schon allein wegen der Landschaft. Wir sahen dort Büffel, Zebras, Gnus, Elefanten sowie einen Geparden und ein Nashorn. Auf dem Zeltplatz auf dem Kraterrand kamen nachts die Zebras und ein Elefant trank Wasser aus dem Wassertank für die Duschen. Das war die Attraktion. Alle Camper drängten sich hinter den Autos um den Elefanten beim Trinken zu beobachten.

Unsere Guides sahen jedes Tier, auch wenn es noch so versteckt war.

In der Serengeti sahen wir ganz viele Löwen. Einmal sogar wie ein Löwenrudel bei einem frischen Riss ein Zebra verspeiste.

Die Löwen hatten keine scheu. Einmal liefen drei paar Löwinnen direkt neben dem Auto vorbei.

Es war grandios. Nachts hörten wir auf dem Seronera Zeltplatz die Hyänen. Wenn man weiss, dass die Zeltplätze am Ngorongorokrater sowie in Seronera und Lobo in der Serengeti im offen Gelände waren, dann schläft man schon etwa unruhig.

Aber dafür hat man die Tiere dann teilweise auch direkt auf dem Campingplatz!

Die Reise war gut organisiert. Die Verpflegung durch unsere Köche Marcus und Lawrence war gut. Mittags bekamen wir - wenn wir unterwegs waren - Luchpakete. Sonst wurde gekocht.

Wenn wir einen Wunsch hatten, wurde dieser nach Möglichkeit erfüllt. Am letzten Abend wollten wir noch an die Bar in einer benachbarten Lodge (500m entfernt). Da der Weg in der Dunkelheit zu gefährlich gewesen wäre, wurden wir von Baraka und James dorthin gefahren. Die Lodeg wäre natürlich auch schön gewesen. Es gab sogar einen Pool in den Felsen mit Blick auf die Serengeti und an der Bar einen Pianospieler.

Dass es gut war, dass wir gefahren wurde, zeigte sich am nächsten Morgen. Ein Büffel war gerade mal 10 m vom Zeltplatz entfernt.

Die Reise war ein sehr schönes Erlebnis. Dafür nimmt auch gern in Kauf, dass die sanitären Anlagen in Afrikas Campsites nicht dem westlichen Standard entsprachen.

Das Preis-Leistungsverhältnis von Paradies-Safari empfand ich als sehr gut. Die Mitarbeiter war alle sehr hilfsbereit und freundlich.
2009-11-05 15:45:46 - Evelyn Kronauer
Zeitpunkt: September 2009
Dauer: mehr als 10 Tage
Besuchte Parks:Tarangire, Ngorongoro, Serengeti,Masai Mara, Lake Manyara
Name des Guide:James
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Im Sept./ Okt. 2009 wollten wir endlich unsere lang ersehnte und immer wieder aufgeschobene Safari nach Tansania machen.
Da wir wegen der großen Tierwanderung unbedingt auch nach Kenia (Masai Mara) wollten, war es nicht einfach einen bezahlbaren Anbieter zu finden, der beide Länder abdeckt. Mit der dt. Managerin der Agentur (Paradies Safaris in Arusha) haben wir allerdings eine Tour gefunden, die einfach super gepasst hat. Mit einigen wenigen Zeltübernachtungen und tollen Lodges, mussten wir selbst beim Campen nie auf Komfort verzichten, so hatten wir z.B. den bequemen Landrover mit unserem Fahrer/Guide James ganz für uns allein. Der immer freundliche Paolo bekochte uns, wenn wir nicht gerade in einer Lodge übernachtet haben oder unterwegs sein mussten. Er sorgte dafür, dass wir uns trotz der tollen Gamedrives auf jede Pause freuten!
Angefangen mit dem Tarangire NP, in dem auf kleinstem Raum fast alle Tierarten zu finden sind (vor allem große Elefantenherden und Giraffen), in den atemberaubenden Ngorongorokrater, wo wir unser einziges Nashorn und einige tolle Löwenerlebnisse hatten, in die ausgetrocknete Serengeti. Dort sahen wir kurz nacheinander 2 Leoparden gemütlich auf ihren Ästen hängen und wunderschöne Geparden unterm Baum oder direkt an den Jeeps vorbei schlendern. Somit hatten wir in der Serengeti auch schon mehr als die Big Five gesehen und die unterschiedlichsten Landschaften bewundern können. Und obwohl ich mich zunächst fragte, was wir nur die nächsten 8 Tage noch erleben sollten, wurde es nie langweilig. Stundenlang konnten wir einfach nur aus dem Fenster starren und die Gegend nach Tieren absuchen. (Mit die schönsten Tiere sind für mich die Thomsen-Gazellen und Giraffen, mein Freund fand die Impalas am elegantesten.) Auf der recht langen Fahrt nach Kenia am Lake Victoria vorbei, bekamen wir auch endlich mal was von den Afrikanern mit. Auf einer frisch geteerten Bundesstraße (einige der wenigen Teerstraßen) spielte sich nämlich das pure Leben ab. Alles läuft, radelt, reitet oder fährt hier, erledigt seine Einkäufe am Straßenrand, hält ein Schwätzchen oder Schläfchen. Die Leuts sind bunt gekleidet und lieben es in ihrem Sonntagsstaat die Kirche aufzusuchen. Etwas rückständig mutet allein die Tatsache an, dass Strom selbst in den größeren Städten selten ist und oft ausfällt. Irgendeine Art von Straßenbeleuchtung ist nicht vorhanden. Was ins Auge sticht- alles ist super sauber. Das sei allerdings erst seit ein paar Jahren so, weil nun Arbeiter für die Müllentsorgung eingestellt wurden.
In der Masai Mara (Kenia) gingen uns schließlich fast die Augen über wegen all der Gnus, bunt gemischt mit Zebras, Gazellen und Büffeln. 100.000e verteilten sich über die Kurzgrassavanne! Leider oder vielleicht auch Gott sei Dank verpassten wir die Flussüberquerung bei der immer hunderte von Gnus sterben, weil sie ertrinken und/oder von den Krokodilen gefressen werden. Mehrere Ranger konnten uns aber bestätigen, dass dann die Luft erfüllt sei von den Schreien und dem Gestank der sterbenden Tiere.
Hier übernachteten wir in der schönsten Tented Lodge unserer Reise- dem Sekenani Camp. Die Hängebrücke zu den Zelten und die Luxuswanne im Zelt waren eins, aber der persönliche Bettflaschenservice plättete uns dann doch. Hier wird Service und die Liebe fürs Detail wirklich groß geschrieben.
Nach einem langen Gamedrive am folgenden Tag zelteten wir direkt am Mara Fluss. Es war eine abenteuerliche Nacht, in der die Flusspferde um unser Zelt grasten und Löwen und Hyänen brüllten! Gut, dass die schwer bewaffneten Ranger Wache hielten und mich auf die Toilette begleiteten.
Am nächsten Tag verließen wir auch schon wieder Kenia. Wir konnten feststellen, dass nur wenige 100km weiter, „viel“ Regen fällt, während in Tansania schon das 2. Dürrejahr herrscht und jeder für das lästige Touristennass betet.
Als es Richtung Lake Natron ging, wurde uns immer mehr bewusst, wie viel hier alles vom Regen abhängt, denn dort leben die Masai mit ihren Rinderherden. Da diese weitgehend aus den NPs vertrieben wurden, ist ihr Lebensraum und der ihrer Tiere soweit eingeschränkt, dass es bei Futterknappheit zu mittleren Katastrophen kommen kann. Am Wegesrand lagen jetzt einige tote Rinder und Esel- das Transportmittel der Masai. Diese werden meist einfach liegen gelassen und stinken erbärmlich.
Zum Ol Donyo Lengai- dem heiligen Berg der Masai kommen offenbar nur wenige Touristen und so mussten wir alleine die Schmuckvorräte der Frauen aufkaufen und die unterschiedlichsten Guidedienste der Männer annehmen. Prunkstück des Erstandenen ist ein echter Masai- Speer, der zerteilt sogar in den Koffer passte und jetzt meine Wohnzimmerwand schmückt. Die Freundlichkeit, aber auch die stolze Schönheit der Masai (vor allem der Krieger) ist weltberühmt- wir können das nur bestätigen. 
Der letzte von uns besuchte NP war der Lake Manyara NP. Dieser wieder recht kleine NP ist immer grün- hier decken die Tansanier ihren Obst- und Gemüsebedarf- und war so ein neues Highlight der Reise. Ganz ähnlich erging es uns mit dem Lake Manyara Hotel, das zusammen mit der Lobo Wildlife Lodge viell. die beste Logde der Reise war und so nutzten wir das erste Mal einen halben Tag nicht für Tierbeobachtungen, sondern zum Schwimmen mit Blick über den Kraterrand. Im Ngorongoro auf über 2000 m wars dafür ja leider zu kalt.
Im Lake Manyara sahen wir nun, was in meinem Reiseführer als Mythos gehandelt wird, nämlich Löwen in Bäumen! Bei den Riesenviechern sah das äußerst lustig aus, wie sie mit ihren hervorquellenden Hinterteilen auf den doch recht dünnen Ästen ruhten und wir konnten lange Zeit gar nicht genug davon bekommen, haben einfach nur hin gestarrt, bzw. natürlich geknipst.

Spätestens hier jetzt ein ganz großes Lob und unseren allerherzlichsten Dank an unseren Superguide James- ohne den wir nur ein Bruchteil dieser fantastischen Tierwelt hätten erleben können!!!

Wieder in Arusha angekommen war unsere 13-tägige Safari zu Ende  und es ging nach Sansibar. Sansibar ist ein Traum! Weil die Buchung in unserem Wahlhotel Pongwe Beach nicht durchgängig möglich war, verlebten wir die ersten Nächte im Azanzi mit AI, obwohl wir nur HP gebucht hatten. Das Azanzi … also jetzt käme nur noch Geschwafel. Es war eben einfach toll!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Nicht ganz unerheblich waren natürlich der weiße Sandstrand, die hohen Palmen und das türkisfarbene Meer, aber die wunderschöne Anlage und die familiäre Betreuung taten ihr übriges- wir fühlten uns pudelwohl. Tip- Massageangebot nutzen- topp!
Das nicht ganz so herrliche, aber immer noch schöne Pongwe Beach bot dafür Masaikrieger als Wachschutz, Hängematten zwischen den Palmen und den besseren Strand. Hier war ausgiebiges Planschen und Schnorcheln angesagt und leider auch der unumgängliche Sonnenbrand.
Mit Gewürztour und Stonetown schlossen wir diese einmalige Reise ab. Tansania/ Kenia hat uns ganz gewiss nicht das letzte Mal gesehen. Und dann auch garantiert wieder mit Hilde!

2009-10-25 19:14:02 - verena glogowski
Zeitpunkt: September 2009
Dauer: 4 Tage
Besuchte Parks:Arusha National Parc, Tarangire, Lake Manyara, Ngorongoro
Name des Guide:Baraka
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Im Juni 2009 startete mein Trip nach Afrika/Tansania für ein soziales Praktikum in einem Waisenhaus. Um meinen Aufenthalt abzurunden, wollte ich unbedingt noch eine Safari-Tour durch die umliegenden National Parks machen. Nach kurzer Suche im Internet bin ich auf Hildes Paradies Safari Tour Seite gestoßen und hab mich auch gleich telefonisch mit ihr in Verbindung gesetzt. Hilde war super nett und hat alle Hebel in Bewegung gesetzt mich in eine ihrer Safarigruppen unterzubringen. Wenn man als Einzelperson eine Safari machen möchte ist das nicht wirklich unproblematisch, weil auf der einen Seite Einzelpreise für die Tours horrend sind, und auf der anderen Seite es äußerst schwierig ist sich einer Gruppe anzuschließen, um eben die Kosten möglichst gering zu halten. Nicht aber bei Hilde, und das für einen super Preis:-)
"Meine" Safari startete in Arusha. Treffpunkt war Hildes Büro, wo ich gleich zu Anfang die anderen Mitfahrer und die Crew kennengelernt habe. Bei einem Tässchen traditionellem Chai (Tee) sind wir gleich ein bisschen ins Plaudern und Erfahrungsberichte austauschen gekommen. Nachdem die Autos gepackt, wir mit Lunch und Wasser versorgt waren, gings dann richtig los. Vom Arusha National Park über Tarangire, Lake Manyara nach Ngorongoro in 4 Tagen. Die ausgewählten Übernachtungscamps hatten alle ihren eigenen Charme, waren sauber und vor allem sicher. Die Crew hatte jederzeit für alle unsere Wünsche (zusätzliche Decken oder Schlafsäcke etc.) ein offenes Ohr und es hat uns an nichts gemangelt. Doch das absolute Highlight (natürlich neben den überwältigenden Parks mit allem Drum und Dran) war das fantastische Essen, das unser Koch eigens für uns jeden Tag zubereitet hat:-) Fast wie bei Mama*g*
Was mir persönlich am besten gefallen hat, war unsere Wandertour im Arusha National Park. Von einem afrikanischen Ranger begleitet sind wir ca 4 Stunden durch den Park gewandert, vorbei an Giraffen und Wasserbüffeln zu einem wunderschönen Wasserfall mitten im eher trockenen Gebiet. Dieses einzigartige Gefühl keine 10 m von all den Tieren entfernt zu sein, und sich frei in dieser unglaublichen Landschaft bewegen zu können, möchte ich auf keinen Fall missen! Aber auch Tarangire, Lake Manyara und Ngorongoro haben mich sehr beeindruckt. Die Vielfalt der Tierwelt von Nahem (und ohne Gitterstäbe dazwischen) betrachten zu können ist ein super Gefühl. Unser Fahrer Barak hatte ein super "Näschen", und dank ihm sind uns weder die freiliegende Kili-Spitze, noch der auf der Lauer liegende Gepard, noch das schlafende Nashorn entgangen.:-)

Alles in allem hat diese Safari Tour all meine Erwartungen übertroffen und meinem Afrika Trip das sog. Sahnehäubchen plus Kirsche aufgesetzt.


2009-09-12 20:40:17 - Pilz
Zeitpunkt: August 2009
Dauer: 10 Tage
Besuchte Parks:Tarangire,Ngorngoro,Serengeti,Lake Natron, Lake Manyara
Name des Guide:Dixon
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Wir waren 3 Wochen in Tansania mit einer 5-köpfigen Familie, und haben im Land alles von Paradies Safaris (Hilde Keil) organisieren lassen.

Wir waren ein paar Tage in Arusha, haben dann eine 10-tägige Safari gemacht, und dann eine Woche auf Sansibar relaxt. Alle Transfers von Daressalam nach Arusha, Flüge von Arusha noch Sansibar und von Sansibar nach Dar, alle Transfers, alle Hotels, Stadtführung in Stone-Town und Spice-Tour auf Sansibar waren perfekt organisiert. Alles war preiswert (wie gewünscht), die Eindrücke unglaublich, das Beste, was ich je in meinem Leben gemacht habe.

Zur Safari: Sie war unglaublich schön! Wir sind nachmittags in Tarangire angekommen, haben die Zeltmaterialien und den Koch auf dem Campingplatz abgeladen, und dann einen herrlichen Abend u.a. mit Elefanten, die bei tief stehender Sonne (also tolles Licht) sich auf unsere Autos zu gefressen haben, um uns herum die Strasse überquerten und dann auf der anderen Seite weitergegessen haben. Die Abendstimmung war unglaublich. Wir sind also sofort in eine Safaristimmung eingetaucht, die mich so berührt hat, dass ich dachte, besser kann es nicht mehr werden. Ich dachte: fast schade, dass das Tollste gleich am Anfang kam. Aber weit gefehlt, es ging die ganze Zeit so weiter, wir haben tolle Stimmungen und Bilder und Eindrücke erlebt, die sich in ihrer Vielfalt durch die ganze Safari gezogen haben. Beispielhaft weiter der erste Abend: Zurück auf dem Campingplatz erwartete uns ein gedeckter Tisch mit Kerzen, Tischdecke (stilgerechte Massaitücher), gute Stühle und ein dreigängiges Menü, wie bei jedem Essen mit tollen lokalen Früchten. Das Essen hat durchweg sehr gut geschmeckt, wurde mit Liebe serviert und geschmückt und war immer eine Freude. Niemand hat sich bei dieser Safari einen Durchfall geholt oder sonstige Probleme durch den Koch von Paradies gehabt. Nach dem Essen konnten wir in den fertig aufgebauten Zelten auf Feldbetten mit Matrazen und frischer Bettwäsche schlafen. Morgens wieder tolles Frühstück und noch 1/2 Tag im Tarangire-Park. Unser sehr erfahrener und exzellent geschulter Fahrer/Guide Dixon hat u.a. irgendwann mal gewendet, wir hatten keinen Grund dafür gesehen, und er hat Löwen am Strassenrand gefunden (das war nur das erste Mal...). Die Paradies-Leiterin ist Biologin, und ihre Leute sind wohl klasse geschult. Als Biologe war ich an allem möglich interessiert, nicht nur an den spektakulären Tieren, und habe Informationen zu Pflanzen, Insekten, Reptilien und den vielen supertollen Vögeln bekommen, die wir zu Gesicht bekamen.

Wir sind dann weitergefahren zum Ngorongoro-Krater, wo wir vorher in einer Lodge, nachher auf dem Campingplatz übernachteten. Bei den Eintrittspreisen dort wurde mir klar, warum Safaris teuer sind, und warum die Safariorganisatoren trotz harter Arbeit wenig verdienen (Parkgebühren: 1 Tag Ngorongoro kostet 50 Dollar pro Tourist, 200 Dollar pro Auto, ca. 12 Dollar für den Fahrer, 30 Dollar alleine pro Person das Camping; da ist noch nicht das Benzin oder die obligate Überholung des Autos nach der Safari mit drin). Das Geld geht an das zuständige Ministerium und wird leider wenig in Strassen investiert, bei den Campingplätzen merkt man aber doch, dass z.B. immer öfter Klos und Duschen in gekachelten Häuschen gebaut werden. Licht gab es manchmal nicht, aber Paradies war immer am besten ausgerüstet und hat z.B. Petroleumlampen nachts vor die Klos gestellt.

Hilde Keil hat uns die Safari so organisiert, dass wir immer nach etwas Camping in eine Logde gekommen sind (warme Duschen :-). Am Anfang war der Schwerpunkt auf Tieren: wir haben unglaublich viele Tiere gesehen, und ganz tolle neue Eindrücke dabei bekommen. Z.B. sind Giraffen in freier Wildbahn wirklich erhebende, stolze Tiere, man wird ganz ehrfürchtig, es ist ganz (ganz!) anders als im Zoo. Ich habe mir an einem Tag gewünscht, einen Leoparden zu sehen, und Dixon hat es geschafft (das geht wohl nicht immer auf Bestellung). Wir haben Tierherden im Verbund gesehen, Flamingos, z.T. sehr freche Affen (einer hat wohl eine Brille geklaut, andere haben einen Mülleimer geplündert), Zebras auf der Wacht, viele verschiedene wunderschöne Antilopen, Adler, Geier, 1 m lange Leguane, Grillen, Prachtstare, Baobab-Bäume, Leberwurst-Bäume und viele mehr (ich könnte ewig weitermachen, es war so klasse). Im zweiten Teil der Safari wurde der Schwerpunkt etwas mehr auf die Landschaft gelegt, wir sind z.B. zu einem Sonnenaufgang in die Serengeti gefahren worden, wir sind einen Wildbach hochgewandert (oder mehr geklettert, war nicht ganz einfach) und haben unter einem Wasserfall gebadet (typischer Ausruf: "das ist der schönste Tag in meinem Leben!"). Und nachts die Milchstrasse: ein unglaublicher Sternenhimmel, wie ich ihn noch nie in Deutschland gesehen habe.

Abschluss war Lake Manyara, dort bekommt man richtige Urwaldstimmung, es ist schön, einfach mal anzuhalten und die Bächlein, die durch die grüne Pflanzenwelt sich schlängeln, auf sich wirken zu lassen. Man bekommt aber natürlich auch dort verschiedene Affenarten, Hornvögel, Nilpferde, Gnus und viele andere Tierarten zu Gesicht.

Während der Safari haben wir ein gutes Verhältnis zu unserem Fahrer bekommen und hatten sehr interessante Gespräche mit ihm über das Schulsystem, seine Vorstellungen von seinem Auskommen im Rentenalter, die verschiedenen Stämme bzw. Ethnien in Tansania, Berufsausbildung etc. Das wurde ergänzt durch unsere Eindrücke in einem Massaidorf, unsere Besuche und Führungen z.B. über den Markt von Arusha (wir haben immer jemanden vom Paradies-Office mitbekommen, der uns begleitete), unsere Eindrücke in Sansibar und Daressalam.

Wir haben das Gefühl, drei Urlaube gemacht zu haben: 1. die Safari 2. die Eindrücke über das Land und die Leute 3. Sansibar mit seinen weißen Sandstränden, Palmen .. (sorry, Ihr wollt ja Safari hören).

Ich rate jedem, dass er sich mindestens einmal im Leben die letzte verbleibende Großtierfauna der Erde anschaut und nach Afrika fährt, vorzugsweise Tansania. So hat unsere Erde bis vor 15 Tausend Jahren ausgesehen, überall sonst wurde alles durch uns Menschen verändert (und viel vernichtet). Paradies Safaris macht seinem Namen alle Ehre, wir dürfen dort ein Paradies erleben, und es fühlt sich wirklich so an. Man lässt allen Stress und Probleme zu Hause, und taucht in eine andere Welt ein, die einen durch alle Sinne gefangen hält (die Gerüche! :-). Paradies Safari ist ein registriertes Unternehmen, das also Steuern zahlt (viel), seine Leute gut bezahlt, auf Umweltschutz achtet. Ich kann dieses Unternehmen nur bewundern und bin dankbar, dass ich diese Gelegenheit bekam.

Was würde ich anders machen? Fast nichts. Wärmere Kleider mitnehmen (wenn Hilde Keil uns nicht mit warmen Pullovern versorgt hätte, hätten wir uns wohl alle erkältet, Ngorongoro im August kann sehr kalt sein,haben wir nicht erwartet). Mehr und wirklich gute Ferngläser. Ganz vielleicht Trekkingsandalen für den Wildbach. Und: wir haben nette Kontakte beim Kaufen von warmem Bier und Softdrinks (wir empfehlen Stoney Tangawisi, aber auch Fanta Passion[sfrucht] bekommt man hier nicht) bekommen. Aber eine Flasche Rotwein ab und zu wäre gut gewesen. Z.B. einfach in der Lobo-Lodge den gut trinkbaren Südafrikaner für 9 Euro kaufen und mitnehmen...

Außerdem würde ich für die einheimischen Kinder, für die Hilde Keil fast alles "übrige" Geld ausgibt (Schulgebühren, -uniformen, -bücher) irgendetwas mitbringen (Buntstifte, Malblöcke, Gummibärchen, Pflaster..).
2009-08-21 16:20:21 - Kerstin
Zeitpunkt: Juli 2009
Dauer: mehr als 10 Tage
Besuchte Parks:Arusha, Tarangire, Lake Manyara, Ngorongoro, Serengeti, Selous
Name des Guide:Dickson
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Wir sind begeistert von unserer Reise zurückgekehrt und können Paradies-Safaris wirklich empfehlen. Dass Pannen passieren, mal kein Sprit da ist oder das Auto streikt, ist eben Afrika pur. Dafür haben die wirklich fürsorgliche und hilfsbereite Betreuung durch unseren Fahrer und Koch (beide mit Namen Dickson) alles wettgemacht. Wenn man bedenkt, unter welchen Umständen gekocht wurde und wie die Straßenverhältnisse waren, dann kann man wirklich zufrieden sein!
2009-07-31 10:08:52 - Zysset B.
Zeitpunkt: Juli 2009
Dauer: 4 Tage
Besuchte Parks:NP Arusha, Tarangire, Lake Manyara, Ngorongoro
Name des Guide:John
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Wir (eine Swiss-Family mit 1 Jugendlichen) haben über Paradies Safaris (www.afrika-pur.de/safari) eine 4-tägige Safari ab Arusha gebucht und dabei die Nationalparks Arusha, Tarangire, Lake Manyara und Ngorongoro besucht. Es hat alles bestens geklappt. Wir schätzten unseren Driver John sehr. Er war sehr aufmerksam, sauber, immer pünktlich, angenehme Fahrweise (es gibt genug andere crazy Fahrer), machte uns auf die vielen Tiere aufmerksam und benannte sie.
Wir können Paradies Safari und John nur bestens empfehlen.

Zusätzlich haben wir eine Verlängerung für Badeferien in Sansibar gebucht, inkl. Flüge Arusha - Sansibar und Sansibar - Dar-es-Salaam. Das gebuchte Hotel Paje by night (www.pajebynight.net) erwies sich als Disco (teilweise bis 05.00 morgens laute Musik in ca. 10 Metern Entfernung). An Schlaf war fast nicht zu denken. Also haben wir nach 2 Tagen ins nebenan gelegene Hotel Cristal Resort (www.cristalresort.net) gewechselt und waren dort sehr zufrieden.
2009-07-24 15:49:30 - Wilfried Luft
Zeitpunkt: März 2009
Dauer: 7 Tage
Besuchte Parks:Tarangire, Manyara, Serengeti, Ngorongoro
Name des Guide:James
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
(Deutsche Version nach der englischen!)

We are a German couple of 35 and 32 years and travelled in March 2009 to Tanzania, where we also wanted to take part in a safari Tour. Our Budget was low, so we compared more than 30 operators in the internet and found the best offer: Paradies Safaris/ Arusha, 7 day all inclusive apart from cold drinks. But bottles of water can be bought there, cheaper than in Europe.
The manager is Ms Hildegard Keil, a German Biologist. 30% of the price is the usual deposit, but don’t have sleepless nights because of that. We could transfer the money to a German bank and received a confirmation mail almost at once.
We were picked up at the Nairobi Airport, taken to the bus to Arusha and fetched at the bus stop there. Perfectly organised! We spend the night in the 2000-Lodge, which we can highly recommend (look at their website). Though Hildegard asked for a change of the contract (5 persons instead of a private tour), she lowered the price reasonably, so we did not have any hard feeling about that. Fair business!
Especially James, our guide, made it easy for us to forget about the private tour. He speaks English fluently, can tell you all about the animals and is a great driver. He also had a lot of patience with the German travellers. But his engagement during the gamedrivings of 110% was most important for us. The success of a safari depends finally on the guide. Go with James! Thanks to him we did not only see all the Big Fife, but also rare animals like cheetahs. Our pictures are fantastic! He is also interested to teach the tourists some phrases in Kiswahili, which was extremely helpful for us on the rest of our Tanzania-tour. He always gave us a safe feeling, even when the wheel broke. Apart from that we never had any problems with the jeep, which was spacious and had a convertible roof, so everybody inside could watch the animals.
Our cook was Marcus, and he worked on the simple fireplaces of the campsites like a culinary wizard. We hope that he still is part of the crew, because he will spoil you with lunch packets during the gamedrivings and with dinners at night. Gosh, how we missed that after the end!
We had our first contact with the rural Africa on the campsite of the Tarangire National Park. The humorous temper of the wards there helped us to throw all our European standards and needs overboard. We stayed there two nights. Tarangire was full of elephants and giraffes, but at the Lake Manyara, where we stayed in a lodge, we could hardly see any animals because of the forest.
On the way to the Serengeti we made a visit to Olduvai (Oldupai), where they found the roots of the human race. Don’t miss it! Then we stayed in the Serengeti for two days, which is the minimum of time. Prepare yourself for very raw circumstances on the campsite there. After just one day the water tank was empty. But the landscape and the animals will pay you back. James drove us to the showers of a campsite in the neighbourhood, where they still had water.
Our last stop was the Ngorongoro Crater, where we had visitors: an elephant in the evening and a buffalo at night. That’s Africa.
Back in Arusha Hilde invited us to an African barbecue with goat meat. We spend the night in the 2000-Lodge and were taken to the Arusha bus station on the next day.
All together, it was an adventurous but very well organized and realized safari tour. If someone expects driving with no break-downs, does not know the roads, and if someone needs more luxury, better does not book a camping safari. We love our African memories!


Wir, ein deutsches Ehepaar von 35 und 31 Jahren, sind im März 2009 nach Tanzania gereist und wollten auch eine Safari mitmachen. Dabei waren wir aber auf ein kleines Budget angewiesen. Nach langer Suche in Internet fanden wir beim Vergleich von 30 Touroperators das beste Angebot bei Paradies Safaris/ Arusha: 7 Tage alles inklusive außer Kaltgetränken. Wasser gibt es aber dort in Supermärkten etwas billiger als in Deutschland.
Die Managerin Hildegard Keil ist eine deutsche Biologin, was den Kontakt am Telefon erleichterte. 30% Anzahlung sind üblich, aber Bauchgrummeln ist deswegen nicht nötig, Wir konnten problemlos auf ein deutsches Konto überweisen und erhielten prompt eine Bestätigungsmail über das eingegangene Geld und über die Buchung.
Die Abholung am Flughafen Nairobi klappte ausgezeichnet. Wir wurden in den Bus nach Arusha gesetzt und dort an der Endstation erwartet. In Arusha übernachteten wir in der 2000-Lodge, die sehr zu empfehlen ist (siehe Website). Zwar bat Frau Keil um die Änderung des ursprünglichen Vertrages (5er Gruppe statt der erhofften Privatsafari), kam uns aber finanziell so weit entgegen, dass bei uns deswegen kein schlechtes Gefühl zurückblieb. Fair!
Vor allem unser Guide James machte es uns leicht auf die Privattour zu verzichten. Er spricht fließendes Englisch, ist sicher in der Bestimmung der Tiere und ein versierter Fahrer. Auch zeigte er viel, sehr viel Geduld mit den deutschen Urlaubern. Aber das Wichtigste war sein 110%iges Engagement während der Pirschtouren. Schließlich hängt der Erfolg einer Safari am Guide. Fahren Sie mit James! Durch ihn haben wir nicht nur alle Big Fife, sondern auch so seltene Tiere wie Geparden gesehen. Die Fotos sind fantastisch. James hat auch Interesse daran, den Urlaubern Swahili-Phrasen beizubringen. Das hat uns bei der weiteren Reise sehr geholfen. Er vermittelte stets ein Gefühl von Sicherheit, auch bei den zwei Reifenpannen. Sonst gab es übrigens keine Probleme mit dem Jeep, der sehr geräumig war, und ein aufklappbares Dach hatte, so dass jeder gut sehen konnte.
Unser Koch hieß Marcus, und was er auf dem einfachen Feuergrill fabrizierte, grenzte an Zauberei. Wir hoffen, er ist noch Teil der Crew, denn er wird Sie auf den Pirschtouren mit Lunchpacketen und abends mit Diners verwöhnen. Wie haben wir das später vermisst!
Auf dem Zeltplatz des Tarangire Nationalparks hatten wir ersten Kontakt mit dem ländlichen Afrika. Die gute Laune der einheimischen Betreiber half uns dabei, alle europäischen Standards und Bedürfnisse über Bord zu werfen. Wir blieben zwei Nächte. Tarangire war voller Giraffen und Elefanten. Doch am Lake Manyara, wo wir in einer Lodge schliefen, gab es außer einem grasendes Flusspferd im dichten Wald wenig zu sehen.
Auf dem Weg zur Serengeti machten wir Stopp in der Olduvai- Schlucht, die als die Wiege der Menschheit gilt. Nicht verpassen!! Dann kamen wir in die Serengeti und blieben zwei Tage. Das ist auch das Mindeste. Seien Sie auf sehr rohe Verhältnisse auf dem Zeltplatz vorbereitet. Nach einem Tag schon war der Wassertank leer. Aber die Tiere und die Landschaft glichen alles aus. James fuhr uns zum Duschen auf benachbarte Zeltplätze, die noch Wasser hatten.
Unsere letzte Station war der Ngorongoro Krater, wo uns abends ein Elefant und nachts ein Büffel auf dem Zeltplatz besuchten. Afrika eben.
Zurück in Arusha lud uns Hildegard abends zum afrikanischen Barbecue mit Ziegenfleisch ein. Nach der Übernachtung in der 2000-Lodge wurden wir dann am nächsten Tag zum Busbahnhof von Arusha gebracht.
Insgesamt abenteuerlich war die Safari ausgezeichnet organisiert und durchgeführt. Wer pannenfreies Fahren erwartet, kennt die Straßen dort nicht, und wer mehr Luxus braucht, möge besser keine Zeltsafari buchen! Wir jedenfalls lieben unsere Erinnerungen an Afrika.



2009-05-03 15:55:14 - Regine Oswald
Zeitpunkt: Oktober 2008
Dauer: mehr als 10 Tage
Besuchte Parks:Tangire, Ngorongoro, Serengeti, Lake Manyara, Selous, Zanzibar
Name des Guide:Mike
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Camping-Safari in Tansania, Oktober 2008, mit dem Veranstalter Paradies Safaris Ltd.


Ich kam ziemlich übernächtigt am Kilimandscharo-Airport an. Dort wurde ich gleich mit einem freundlichen „Jambo“ von zwei jungen Männern begrüßt, die von Frau Keil geschickt worden waren, mich am Flughafen abzuholen. Auf der Fahrt nach Arusha wurde mir bereits ausführlich alles Sehenswerte am Wegesrand erklärt. Der Himmel war bedeckt und über den Bergen schwebten kleine Wölkchen. Sollte ich mich hier irgendwie im Kontinent geirrt haben?? So sieht es doch bei uns daheim auch öfter aus! Aber wie ich dann später erfuhr, ist Wolkenbildung in und um Arusha am frühen Morgen ganz normal, gegen Mittag ist dann eher toller Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. Per Handy begrüßte mich Frau Keil sogar während der Fahrt persönlich und fragte, ob alles o. k. sei.

Nach einer Dreiviertelstunde war ich dann in Arusha angekommen und hatte auf dieser ersten Strecke schon sehr viel über Land, Leute und Vegetation gelernt. Endlich konnte ich mich in einem sehr komfortablen Hotel, bestehend aus einzelnen Bungalow-Rundhütten (mit Dusche und WC ausgestattet) aufs Bett werfen und erstmal richtig ausschlafen.

Abends trafen sich dann alle Gruppenteilnehmer mit Frau Keil in der Lounge des Hotels und wurden in lockerer Atmosphäre über den weiteren Reiseverlauf informiert. Jetzt ergab sich auch die Möglichkeit, sich gegenseitig mal kennen zu lernen.

Unsere Gruppe bestand aus sieben Personen, einem Pärchen aus Österreich, Mitte bis Ende zwanzig, er war Krankengymnast. Dann war da noch eine Lehrerin aus dem Bergischen, Ende 40, die sich vor allem durch die Angabe all ihrer vorangegangenen Reisedestinationen und Landeskenntnisse, aber insgesamt durch ein sehr rücksichtsloses Benehmen, in den Vordergrund spielte. Und letztendlich war da noch meine Wenigkeit, noch nie in Schwarzafrika gewesen, aber ich wollte mich überraschen lassen. Das waren also die „Camping-Leute“.

Die Gruppe der „Lodge-Leute“ setzte sich aus einer Ärztin (Anästhesistin) aus dem früheren Ost-Berlin mit ihren beiden Töchtern im Teenageralter zusammen, allesamt sehr nett. Die drei hatten etwas unter James, deren Fahrer, zu „leiden“, denn er examinierte die Damen den ganzen Tag: Tiere auf Englisch und Suaheli vorwärts und rückwärts. Leider haben die Damen versäumt, den Spieß umzudrehen und ihm die Tiernamen auf Deutsch beizubringen und abzufragen.

Am nächsten Morgen ging es dann nach einigen Einkäufen (vor allem natürlich Trinkwasser!!!) und Geld wechseln los auf die Piste, die anfangs noch gut asphaltiert war. Der Verkehr in Arusha ist gelinde gesagt chaotisch, abgesehen davon, dass Linksverkehr herrscht, genau wie in England, Tansanias früherer Kolonialmacht. Die Fahrt ging auf oben genannter Teerstraße erstmal zum Tarangire National Park. Auf dem Weg zum Park werden weite Savannengebiete durchquert, die derzeit mit gelbbraunem Gras bedeckt waren. Ab und an ragen auch kleinere Bäume aus der Landschaft, in der Hauptsache Akazien und die gigantischen Affenbrotbäume.

Die beiden Safari-Jeeps, mit denen wir gefahren sind, waren super bequem, man kann stundenlang drin sitzen, ohne dass der Allerwerteste auch nur ein bisschen weh tut. Wir waren zu viert in einem Wagen, jeder hatte einen Fensterplatz, ausreichend Fußraum, und es gab auch noch sehr viel Stauraum für unsere Tagesrucksäcke und die Kartons mit den Wasserflaschen. Unser weiteres Gepäck war auf dem Dach und im Kofferraum untergebracht, der sich hinter der letzten Sitzbank befand. Später bei den reinen Gamedrives (=Tierbeobachtungsfahrten) wurde das Dach sogar geöffnet und man konnte sich aufrecht hinstellen und oben heraus schauen, sozusagen mit 360° Rundblick.

Unser Fahrer hieß Mike, ein hoch gewachsener Mann vom Stamm der Chagga, der uns jeden Wunsch von den Augen ablas, stets bemüht, das Unmögliche möglich zu machen. Auch war er immer gut drauf, selbst wenn wir in den Morgenstunden noch etwas müde waren. Er hatte Adleraugen und fand jedes, aber auch wirklich jedes Tier, was da herum sprang. Als zweiter afrikanischer Reisebegleiter fuhr noch ein Koch mit, er hieß Dickson.

Dieses Team von zwei Leuten baute jeden Abend unsere Zelte auf und morgens wieder ab, der Koch bekochte uns königlich und umsorgte uns auch sonst immer recht aufmerksam. Der Tisch war mit einem weißen Tischtuch gedeckt, und das mitten im Busch, was für ein Luxus!!! Es gab sogar Porzellangeschirr, richtige Gläser und eine romantische Tisch-Beleuchtung.

Im Tarangire National Park sahen wir dann Zebras, Gnus, Elefanten, Giraffen, aber auch Paviane mit viel Gekreische und Entlausungs-Aktionen. Und nicht zu vergessen die Warzenschweine: da rennen in der Regel vier hintereinander her, vorneweg der Papa, dann kommen die Jungen und hinten schützt die Mama ihre Kinderschar vor Angreifern. Alle rennen sie mit hoch erhobenem, drahtdünnem Schwänzchen durch die Gegend, was zum kringeln lustig aussieht. Ein echtes Highlight war eine Pythonschlange, sie hatte sich in einem Baum um einen Ast gewickelt und schlief (oder verdaute???). Die hat natürlich auch wieder Mike gefunden, wie sollte es auch anders sein. Antilopen sahen wir in jeder Ausprägung, Impalas, Gnus, Wasserböcke, Dik-Diks etc., aber auch Strauße, Büffel und Giraffen, immer schön malerisch unter Schirmakazien, Affenbrotbäumen oder Leberwurstbäumen.

Später haben wir erfahren, dass es vor vier Jahren hier im Tarangire einen Unfall gegeben hat, so etwas spricht sich natürlich sehr schnell herum: Ein 7-jähriger Junge einer französischen Familie, die schon länger in Tansania lebte, ist von einem Leoparden angefallen und getötet worden. Die Familie hatte in einer Lodge, die direkt im Park liegt, Wochenendferien gemacht. Wegen dieses Zwischenfalls ist es jetzt Vorschrift, dass jeder Gast von seinem Wohnzelt aus von einem bewaffneten Ranger abgeholt wird und zum Gemeinschaftshaus begleitet wird, in dem sich auch das Restaurant der Lodge befindet. Der kleine Junge hatte wohl allein auf dem Gelände gespielt und die Eltern waren schon mal zum Restaurant ohne ihn vorgegangen. -Normalerweise fressen ja Leoparden keine Menschen, aber dieser Junge entsprach in seiner Größe und im abendlichen Dämmerlicht einem sich aufgerichteten Pavianmännchen, dem Lieblingsfutter des Leoparden, und so hat die Raubkatze dann zugeschlagen. Leoparden, die einmal einen Menschen gefressen haben und somit den Menschen in ihr „Beuteschema“ aufgenommen haben, müssen leider getötet werden, und so wurde auch dieser Leopard durch den gezielten Schuss eines Rangers niedergestreckt.

Unser Camp beim Tarangire war recht einfach, es gab einen aufgestellten Wassertank zum Waschen, ein Klohäuschen mit Sitzklo! und handbetriebener Klo-Spülung. Jeder hatte sein eigenes Zelt, das Pärchen hatte natürlich eins zusammen. Man schlief auf einem Campingbett mit angenehm weicher Schaumstoff-Auflage. Nur der eigene Schlafsack musste mitgebracht werden, allerdings konnte auch einer bei Frau Keil gemietet werden, wem die Schlepperei im Flieger zu viel war.

Dann fuhren wir weiter zum Ngorongoro-Krater, dazu ging es am Lake Manyara vorbei, der unten im Tal des ostafrikanischen Riftvalleys lag. Man konnte ihn schön von einem Aussichtspunkt aus fotografieren, durch den ausgebliebenen Regen war er halb ausgetrocknet und mit hellen Rändern versehen, offenbar reines Natronsalz. Bei einem Halt in einem Straßendorf, wo unser Koch noch ein paar frisch geerntete Früchte einkaufte, war unser Wagen natürlich sofort von jungen Männern umringt, die unbedingt irgendwelche T-Shirts und andere Souvenirs verkaufen wollten, dabei aber leider sehr aufdringlich wurden. Jetzt konnte man zwischen Belästigung und Hitzestau wählen, das heißt die Fenster entweder öffnen oder besser zulassen.

Unser abendliches Camp wurde von der Lehrerin aus dem Bergischen als nicht genehm eingestuft, da es ziemlich im Ort lag. Sie bequatschte den armen Mike solange, bis er nach Rücksprache mit Frau Keil ein anderes Camp anfuhr. Auch hier zeigte Frau Keil sehr großes Verständnis und Flexibilität, schließlich war ja das zuerst angefahrene Camp schon gebucht gewesen und sozusagen auf unseren Besuch vorbereitet. Das zweite Camp lag dann etwas außerhalb der Ortschaft und die einzelnen Camp-Bereiche waren durch wunderschön blühende Bougainvillea-Sträucher getrennt. Es gab sogar eine Früchte tragende Bananenstaude und richtige Duschen. Da es dort nachts allerdings ordentlich kalt werden kann, wurden wir noch mit zusätzlichen Decken versorgt.

Der Weg zum Ngorongoro-Krater führte uns auf 2300 Meter hoch (von 1450 Meter über dem Meeresspiegel in Arusha), daher wurde das Gebiet zunehmend bewaldeter, fast schon ein richtiger Dschungelwald, sehr üppig mit z. T. blühenden Bäumen und Gewächsen. Flechten und Lianen hingen von den Ästen und Zweigen.

Am Pass angekommen bot sich uns dann ein einmaliger Blick runter in den Krater: Traumhaft und mit Worten kaum zu beschreiben, einfach tollt; wie Grzimek schon sagte: das Achte Weltwunder. Am Grabstein von Grzimek vorbei, einer kleinen Steinpyramide (seine Asche ist ja über dem Krater verstreut worden) ging es dann zum nächsten Camp, direkt am Kraterrand gelegen, mit steinernen Häusern zum Kochen und Essen. Die Sanitäranlagen waren allerdings nur ein Loch im Boden und daher nicht gerade der Hit, inzwischen soll es dort aber schon richtig europäische Toiletten mit Wasserspülung geben. Auf dem Weg zum Camp hat sich ein Elefant auf der Zufahrtsstraße herum getrieben und in aller Gemütsruhe an den zahlreichen Büschen am Wegesrand herumgeknabbert. Im Camp stießen wir dann gleich auf einen Ranger der Marke „Volksmiliz“ mit einer Kalaschnikow über der Schulter, einem russischen Gewehr. Er trug einen langen Mantel und hatte wohl die Anweisung, darauf zu achten, dass der Elefant nicht direkt ins Camp stapft und Unsinn anstellt.

Am nächsten Tag ging es auf einer „Einbahnpiste“ runter in den Krater, eine andere „Einbahnpiste“ auf der schräg gegenüberliegenden Seite führt aus dem Krater raus und wieder hoch. Im Krater selbst war zu der Zeit, als wir dort waren, leider nicht ganz so viel los, denn wegen der anhaltenden Trockenheit waren die Zebras, Gnus und Konsorten in andere Gebiete abgewandert, wo es für sie mehr Wasser und Futter gibt. Sogar die Flamingos, die normalerweise in Massen im Kratersee zu Hause sind, waren ebenfalls fast alle weg. Trotzdem gab es noch genug zu sehen, unter anderem Löwen, Hyänen, Schakale, Geparden und ganz in der Ferne sogar ein Spitzmaulnashorn !!!! Happy Hippos begrüßten uns ebenfalls und einige große Elefantenbullen, dann gab es jede Menge Vögel und die unterschiedlichsten Arten der Familie der Antilopen, usw. Auch deren sterbliche Überreste (ausgebleichte Knochen) lagen an einigen Stellen herum.

Der Kraterboden ist an sich nur von Savannengras bedeckt, aber in einer Ecke der Caldera gibt es einen schönen lichten Wald mit allerlei Wildtieren, die dort ein ideales Rückzugsgebiet gefunden haben. Das einzige, was es im Krater nicht gibt, sind Giraffen, die schaffen wohl den Abstieg nicht!!! Aber Mike erzählte uns dann, der eigentliche Grund sei der, dass unten im Krater nicht ausreichend Futter für die Giraffen vorhanden sei, denn sie ernähren sich ja fast ausschließlich von den Blättern von Akazienbäumen. Diese Bäume sind allerdings im Krater äußerst spärlich vertreten.

An einem kleinen Wasserlauf sahen wir dann endlich unsere ersten Löwen. Eine Löwin verließ das Rudel und ging offenbar auf Jagd, wobei ihr eine Bodenwelle ideale Deckung verschaffte. Auf der anderen Seite der Bodenwelle graste eine Herde von Zebras und Gnus und der Wind stand auch genau richtig für einen Angriff. Hmmm lecker, ihr lief schon das Wasser im Maul zusammen!! Sie pirschte sich – ungesehen - immer näher an die Herde heran und hoffte wohl auf den finalen Zugriff. Aber……zwischen ihr und der Beute standen mindestens fünfzehn Autos mit Touristen sämtlicher Nationalitäten an Bord. Die Fahrer/Führer dieser Touristenfahrzeuge versuchten für „ihre“ Touristen durch ständige Überholmanöver einen immer noch besseren „Schießplatz“ für das ultimative Urlaubsfoto zu ergattern. „Es ging zu wie am Stachus“! Das war’s dann erstmal wieder, also kein leckeres Fresschen für die Löwin.


Am nahe gelegenen See wurden die liebevoll vorbereiteten Sandwichs verteilt, und zwar mit der Auflage, doch bitte im Auto und im Sitzen zu essen, denn der Rastplatz sei für seine Kamikaze-Vögel berühmt: Schwarzmilane stürzen sich von oben auf die Sandwichs der Touristen, dabei habe es sogar schon öfter Verletzungen geben, denn die mit Krallen bewehrten Füße der Milane sind messerscharfe Waffen.

Am nächsten Tag begann unsere lange Fahrt in die Serengeti, und zwar auf einer ziemlich staubigen und schlaglochträchtigen Schotterpiste. Aber Mike hatte genau die richtige Geschwindigkeit, um gut voranzukommen, ohne jedes Loch im einzelnen auszutappen. Ob man sich auf der Fahrspur rechts oder links hält, wird nicht von der Straßenverkehrsordnung bestimmt, sondern von der Anzahl und Tiefe der Schlaglöcher. Jedes Mal ins Staunen gebracht haben uns die Fahrer der riesigen Überlandbusse, die mit einem sehr frommen Spruch auf dem Heck der nicht unbedingt tüv-geprüften Vehikel (z.B. „In God we trust“, aber das ist bestimmt auch nötig) in einem Affenzahn an uns vorbeibrausten.

Kaum in der Serengeti angekommen, fand Mike wieder auf Anhieb eine nette Löwenfamilie. Opa war zwar etwas mager und klapprig, aber der Rest der Familie sah dafür ganz proper aus. Dann bekamen wir noch eine Gepardenmama mit ihrem Sprössling unter einer Akazie geboten, außerdem Giraffen, Elefanten, Hippos, zusammen mit Krokos und ein nicht mehr ganz so frisches Zebra. Der Löwe ließ keinen an seinen „Zebra-Kill“ ran und sogar die Geier saßen rings herum auf den Bäumen und warteten geduldig auf ihren „Turn“. Schließlich versuchte ein frecher Schakal, sich was von der Beute zu klauen, aber der Löwe brüllte nur einmal ordentlich und dann war klar, wer das Sagen und somit das Fressen hat.

Goldene Safariregel für unterwegs: wenn irgendwo ein Minimum von zwei Safari-Jeeps herum steht, gibt es bestimmt etwas Interessantes zu sehen!

Unser nächstes Camp lag inmitten der Serengeti, der spärlich vorhandene Zaun ging allerdings nur um die Ess- und Kochhütte herum, nicht um das ganze Camp. Dieser Zaun wurde vor allem wegen der Paviane errichtet, die einem in Windeseile das Essen aus der Hand stibitzen. Abends wollte ich dann noch mal das Klohäuschen (Bodenloch mit Wänden, inzwischen soll es dort auch schon europäische Toiletten geben) aufsuchen, allerdings wurde mir davon abgeraten, da man dahinter einen Löwen gehört hatte. Ich hatte erst das Gefühl, dass es sich dabei nur um eine Lagerfeuerstory handelt, aber nach eindringlichen Warnungen nahm ich dann doch Abstand von meinem Klobesuch. Die Direktive war: bloß nachts im Zelt bleiben und nicht einfach quer über den Platz gehen. Und tatsächlich, in der Nacht gab es dann einen mordsmäßigen Krawall: eine große Mülltonne fiel um und ein größeres Tier (Löwe!!!!) schlurfte durch das Camp. Löwen bekommen nach einer anständigen Mahlzeit eben auch Durst, und dieses Exemplar wollte wohl von unserem Camp-Zisternenwasser trinken. Aus Angst schlief unser Koch gleich von Anfang an im Auto und ich beneidete ihn fast ein bisschen. Aber dann beruhigte ich mich selbst wieder, indem ich mir die Worte von Mike in Erinnerung rief, dass für den Löwen die Zeltwand so etwas wie eine Mauer darstelle und der menschliche Geruch für einen Löwen nicht besonders appetitanregend sei, also würde mir schon nichts passieren. Mike erzählte uns an diesem Abend auch noch die Story, dass er schon mal in einem Zelt lag, wo ein Löwe sich an der ihm gegenüberliegenden Zeltwand seinen Rücken schubberte. - Was in dieser Nacht am meisten störte, waren die ständigen Patrouillen der Ranger zusammen mit den laut laufenden Motoren und grellen Scheinwerfern einiger Safari-Fahrzeuge, wo die Fahrer offenbar versuchten, die Löwen durch Motorengeräusch und Aufblendlicht zu verjagen.

Am nächsten Tag ging es auf einen weiteren Gamedrive, und zwar sehr früh am Morgen, den uns Mike außerhalb des eigentlichen Safari-Programms am Abend vorher extra angeboten hatte. Und wahrlich: Morgenstund’ hat Gold im Mund: Wir sahen einen Leoparden, zwar etwas weiter weg, aber immerhin war er da. Diese Tiere sind ja extrem scheu und es ist ein großes Glück (bzw. Können des Fahrers!!), wenn man einen zu Gesicht bekommt.

Dann ging es wieder zurück, Stunde um Stunde auf dieser Schotterpiste, bis zur legendären Olduvai-Schlucht, der Wiege der Menschheit. Dass doch noch etwas geworden ist aus der besagten Menschheit, sieht man dieser „Wiege“ aber eigentlich gar nicht an. Man schaut vom Rand der Schlucht aus in ein zum Teil recht ausgewaschenes Felsen-Tal, wo sozusagen noch einzelne „Felsblöcke“ der Erosion standgehalten und stehen geblieben sind. Ganz einmalig: Die einzelnen Schichten und Ablagerungen sind deutlich zu erkennen. Wie man in diesem riesigen Gebiet unter der brütenden Hitze Afrikas all diese bedeutenden Knochenfunde machen konnte, ist schon phänomenal!! Das Museum neben der Aussichtsplattform ist recht gut und auch informativ.

Weiter ging es dann in Richtung Lake Manyara Nationalpark. Dazu fuhr Mike noch mal mit uns am Ngorongoro-Krater vorbei und während eines kurzen Zwischenstopps beim Aussichtspunkt warfen wir einen letzten Blick in die scheinbar leere Caldera. Oben auf dem Kraterrand pfiff jetzt ein ordentlicher Wind und es war nicht besonders warm, daher habe ich mir gleich meine Fleece-Jacke übergezogen.

In dem Ort mit unserem „Bougainvillea-Camp“, wo wir ein zweites Mal übernachteten, war am Ortsrand gerade Markttag gewesen und die Händler waren noch dabei, ihre Stände abzubauen. Dadurch strömten sehr viele Menschen vom Marktflecken aus in die Ortschaft, die wir ja gerade in Richtung Camp verließen. Eines der vielen Kinder, die uns begegnen, ein kleines Mädchen, musste mich unbedingt anfassen, ich denke mir, weil sie wissen wollte, wie sich die Haut einer weißen Frau wohl anfühlt.

Der Manyara Nationalpark liegt am Ufer des gleichnamigen Sees und ist sehr schmal und in die Länge gezogen. Vor einigen Jahren gab es durch die El Nino-Regenfälle bedingt dort wohl eine ziemliche Überschwemmung, die in Seeufernähe eine ganze Reihe von toten Bäumen hinterlassen hat. Aber das Einmalige des Manyaraparks sind die Baumlöwen; und auch hier fand Mike sie wieder in Rekordzeit. Es ist einfach total cool, wie die Löwen oben im Baum ihre Siesta halten. Im Busch daneben muss eine Löwenmutter mit ihren drei Jungen am Boden ausharren und sich von den Mücken stechen lassen, denn die Kleinen können noch nicht auf Bäume klettern. Die Löwen haben gelernt, dass sie oben im Baum Ruhe vor den Mücken haben. Während wir nun länger unter dem Baum Halt gemacht haben, weil alle noch endlos Fotos machen wollten, wurde Mike sichtlich nervös. Das war wohl ein untrügliches Zeichen für Gefahr, denn Mike war sonst immer die Ruhe selbst. Der Löwe hing ca. 2 m über uns im Baum und fing nun deutlich an zu fauchen. Die anderen hielten diese Laute für Husten, aber ich war der festen Überzeugung, es wurde dem Löwen langsam zuviel mit unserer Gegenwart. Diese Laute waren für uns bzw. für Mike sozusagen die Aufforderung, zu verschwinden, was wir dann auch taten.

Im Nachtcamp konnte man heute in fest installierten Zelten wohnen, allerdings waren die ohne Moskitonetz, daher hätte ich ehrlich gesagt lieber in meinem eigenen Zelt geschlafen. Im Gemeinschaftshaus des Camps gab es abends dann noch eine kulturelle Aufführung von ein paar Jugendlichen, die einige Tänze aufführten. Diese Tänze sollten wohl die Geschichte von Brautwerbung und Rivalität erzählen. Das coolste war der Fernseher unter dem Dach des Gemeinschaftshauses. Anfangs irritierten mich die Streifen vor der Mattscheibe, bis ich bemerkte, dass der ganze Fernseher in einem Eisenkäfig steckte, welcher über Nacht mit einem Vorhängeschloss versehen wird, damit niemand das Gerät klauen kann.

Ganz früh am nächsten Morgen gab es von Mike dann noch mal einen außerplanmäßigen Frühaufsteher-Gamedrive. Dabei sahen wir eine noch von der nächtlichen Kälte ganz träge Riesenpython, die sich durch uns aufgeschreckt schleunigst ins Gebüsch verzog. Außerdem waren im Park viele seltene Vögel zu sehen, ansonsten die üblichen Tiere, die wir in den anderen Parks auch schon zu Gesicht bekommen hatten.

Auf dem weiteren Weg zurück nach Arusha besuchten wir noch (nach vorheriger Absprache und gegen etwas Entgelt) ein ursprüngliches Massai-Dorf. Da es Sonntag war, wurden wir von den Dorfbewohnern mit christlichen Gesängen begrüßt, die meisten Maasai sind vor noch nicht allzu langer Zeit aufgrund akribischer Missionsarbeit von ihrem Naturglauben auf den christlichen Glauben übergewechselt. Außer zwei halbwüchsigen Jünglingen, die offenbar die Frauen bewachen mussten, waren keine Männer da, die waren wohl alle mit den Rinderherden unterwegs.

Wir durften einige Häuser besichtigen, sehr eng und sehr dunkel. Ein dorniger Ast dient als Tür. Der Eingang ist ein Schneckengang, so kann niemand Unbefugtes schnell in die Hütte rein. Innen füllte ein großes Doppelbett mit einer auf den Bettrahmen gespannten Rinderhaut als „Matratze“ fast den ganzen Raum aus, davor war noch eine Feuerstelle und ein paar Töpfe standen herum, aber sonst weiter nichts.

In der Mitte des Dorfs bekamen wir dann noch die mit dornigem Gebüsch umgebenen Vieh-Krale gezeigt, die derzeit aber leer waren, das Vieh war ja von den Männern auf die Weiden geführt worden. Der Rohbau eines Hauses zeigt, das auch schon bei den Maasai ganz normaler Eisendraht eine wichtige Rolle spielt. Ein sehr schönes Bild ergaben die beiden blonden Teenagertöchter mit den schwarzen Maasai-Mädchen daneben, die die wundersamen Hightechgeräte der Weißen bewunderten (Ansehen der Fotos auf einer Digitalkamera).

Endlich wieder in Arusha im Hotel angekommen (diesmal ein anderes, aber ebenfalls recht bequemes, eher westlich anmutendes Haus) gab es die erste, ausgiebig-warme Dusche seit einer Woche, was für eine Wohltat!! Vor dem Haus stand eine Pflanze, die mir sehr bekannt vorkam, allerdings in Riesenausführung, ein Busch von über sieben Metern Höhe - bis zum zweiten Stockwerk reichend!! Nach mehrmaligem Hinsehen ist er identifiziert: ein aus dem Ruder gewachsener Weihnachtsstern.

Abends dann eine Riesenüberraschung: auch in Äquatorialafrika gibt es heftige Gewitter mit lang-anhaltenden Regengüssen inklusive Stromausfall. Dieser Guss führte dann prompt zu einem ziemlichen Verkehrschaos und so dauerte es doch einige Zeit, bis alle in dem Lokal eintrafen, in das Frau Keil sämtliche Safariteilnehmer zu einem traditionell afrikanischen Essen eingeladen hatte. Es war eine riesige, z. T. zur Straße hin offene Hütte mit sehr hohem, Stroh gedecktem Dach. Wir saßen alle um einen großen Tisch herum und es war urgemütlich. An den anderen Tischen saßen die Einheimischen und genossen ihren Feierabend. Vorm Essen kam ein Kellner mit einer Wasserkanne, einer Wasserschüssel und etwas Seife. Jeder wusch sich die Hände, denn es wurde traditionell mit den Händen gegessen. Danach wurden dann unzählige Schälchen mit den leckersten Fleischsorten, Gemüse, Süßkartoffeln und vielem mehr aufgetischt und jeder griff herzhaft zu. Zum Trinken gab es unter anderem das gute Kilimandscharo-Bier. Musik durfte natürlich auch nicht fehlen, aber es war eher jugendliche Discomusik aus dem Lautsprecher. Der Abend war für alle ein gelungenes Abschiedsfest.

Am nächsten Tag trennten sich die einzelnen Reisegruppen und jeder verbrachte die folgende Woche(n) woanders, einige hatten eine Anschlusswoche auf Zanzibar gebucht, andere eine Woche im „Selous Gamereserve“ oder beides nacheinander (wie ich z.B).

Eine der Mitreisenden hatte wie gesagt sehr sehr viele Extrawünsche und beharrte auf Erfüllung derselben. Nun ging es um die Änderung ihres Flugtickets, aber Frau Keil hat auch dies mit einem Lächeln auf den Lippen und mehreren Telefonaten ihres allzeit aktiven Handys innerhalb kürzester Zeit zur Zufriedenheit dieser schwierigen Kundin erledigt.

Meine weitere Safariwoche im Selous war ebenfalls toll, allerdings habe ich Mike mit seinen Adleraugen vermisst. Der Flug dorthin war eine Art fliegender Stadtbus, ich hatte sieben Starts und Landungen bis ich endlich dort war: Arusha, Zanzibar, Dar und vier Airstrips im Selous, meiner war der letzte in der Reihe. Da ich leicht seekrank werde, war der Flug ehrlich gesagt nicht so toll für mich. Die einzelnen Airstrips bestehen aus blanker, festgestampfter Erde, mehr auch nicht. Am Airstrip wurde ich natürlich wieder von freundlichen Helfern abgeholt und zum Mbega Camp gefahren. Die Unterbringung war in komfortablen festen Zelten auf Holzgestellen mit eingebautem Bad, ein Eimer mit heißem Wasser konnte vorbestellt werden. Die acht Halbtagsfahrten bzw. Wander- und Bootsafaris im Selous waren sehr schön, allerdings sind die Tiere dort scheuer bzw. seltener zu sehen, und da Trockenzeit war, sah der dort vorkommende Miombowald wie Totholz aus. Es gab Unmengen von Giraffen, aber auch Hippos und die anderen Verdächtigen. Der Höhepunkt waren drei Löwinnen an einem Giraffen-Kill. Auch habe ich zwei halb-tägige Fahrten auf dem Rufiji River unternommen, allerdings tauchen die Hippos und Krokodile sofort ab, wenn ein Boot kommt. Trotzdem war der Blick vom Wasser zum Ufer hin insgesamt schon super, vor allem konnte man mehr die kleineren Tiere beobachten, wie z.B. Wasser-Insekten, alle möglichen Vögel und auch viele Blumen. Einen „Early Morning Walk“ habe ich auch noch gemacht, und zwar mit einem Führer und einem bewaffneten Ranger. Es ist schon ein komisches Gefühl, am frühen Morgen mit zwei schwarzen Männern - einer davon trug sogar ein Gewehr - allein als weiße Frau durch den Busch zu stapfen. Ich habe aber nur Giraffen und Paviane von weitem gesehen. Auch hier waren wieder die kleineren Tiere wie Insekten, Eidechsen, dann Pflanzen, Blüten, die Spuren der Tiere und auch deren Losung sehenswert. Am eindrucksvollsten war der Fußabdruck eines Elefanten, wirklich tellergroß, vorne die 3 Zehen und das ganze mit Faltenlinien überzogen wie ein menschlicher Handabdruck. Die beiden Ranger haben mir alles sehr genau erklärt und mich auch „abgefragt“. Ich habe wirklich einiges gelernt an diesem Vormittag. Beeindruckend sind auch die „Hipporutschen“: Nachts gehen die Hippos aus dem Fluss an Land und grasen dort. Am frühen Morgen rutschen sie dann auf ihren „Rutschen“ wieder in den Fluss, da sie tagsüber unter Wasser bleiben müssen, um keinen Sonnenbrand zu bekommen. Es gilt als besonders gefährlich, wenn man irgendwie - absichtlich oder eher unabsichtlich - den Hippos den Rückweg zum Wasser versperrt. So etwas geht in der Regel für den Menschen fatal aus. Überhaupt gelten Büffel und Hippos als weitaus gefährlicher als Löwen oder Elefanten.

Der Flug vom Selous nach Zanzibar war Gott sei Dank relativ kurz und ruhig. Auch auf Zanzibar wurde ich von den Bediensteten des Hotels abgeholt und über die halbe Insel gefahren. Dort war es traumhaft zum relaxen, und zwar im und am Meer, bloß der fehlende Strom war abends etwas ätzend. Inzwischen soll das Resort allerdings ans Stromnetz angeschlossen sein, wie schön! Die Inhaberin des „Hüttenhotels“ konnte ausgezeichnet kochen und auch der Speisesaal war sehr einladend dekoriert, u. a. mit großen Kisten voller Gewürze in den einzelnen Fächern. Allerdings war die Dame sehr geschäftstüchtig und stellte alles extra in Rechnung (Wasser, Tee am Nachmittag, Telefon). Der Höhepunkt, was die Nahrungsaufnahme anging, war ein Fischessen beim Licht einer schwankenden Laterne. Ich habe es dann doch vorgezogen, meine Maglite zu holen, damit mir nicht die Gräten im Hals stecken bleiben. Meine Hütte hatte ein eigenes Bad mit Dusche (auch hier ein vorher zu bestellender Eimer mit heißem Wasser) und Spülklo. Das Bett war aus Teakholz mit Gestell für Himmel/Moskitonetz im Kolonialstil. Im Bett liegend konnte ich abends auf den Indischen Ozean schauen, die Wellen schlugen keine fünf Meter entfernt an den Strand und der Vollmond schien. Traumhaft!! Leider war ich allein…

Ich habe mir dann vom Hotel aus ein Taxi gemietet und mich zum Jozani-Forest fahren lassen. Mit dem Fahrer hielt ich ein Schwätzchen auf Englisch, er nahm auch noch ein paar Kumpels mit (auf meine Kosten) aber sonst war’s für mich o.k. Der Urwald dort und die endemische Affenart waren sehr beeindruckend.

Auf dem Flug von Zanzibar nach Dar es salaam wurde es etwas eng in der kleinen Maschine. Der gesamte Mittelgang war mit einer hölzernen Giraffenskulptur ausgefüllt. Ich durfte sogar auf dem Copilotensitz Platz nehmen und als ich vor Schreck beim austappen eines Luftlochs leicht quietschte, wurde ich vom Kapitän beruhigt. Die Aussicht vorne war schon toll, aber das Fliegen in diesen kleinen Kisten ist nichts für meinen Magen.

Auf dem Dar es saalam Airport wurde ich von Herrn Marley, einem Mitarbeiter von Frau Keils Flughafenbüro, in Empfang genommen, der mich im Anschluss auf eine Stadtbesichtigung mitnahm. Die Stadt selbst ist sehr dreckig, die Luftverschmutzung ist durch die vielen Autos (natürlich ohne Katalysatoren!!) recht hoch. An so etwas merkt man erst, was unsere Abgasvorschriften doch schon alles bewirkt haben. Auch wird viel gebaut in der Stadt, überall angefangene Hochhäuser und Zementburgen. An diesem Tag habe ich mir noch in Begleitung meines „Body Guard“ das Museum mit dem Kopf von Lucy und den botanischen Garten angesehen.

Mein Abendessen im Speisesaal des Hotels war mal wieder von einem Stromausfall unterbrochen. Der Raum selbst hatte den Charme eines sozialistischen Esssaals aus den 50iger Jahren, aber das Essen und auch das Frühstück am folgenden Tag waren annehmbar und günstig. Da am Freitag das Fest des Ramadan war (der moslemische Fastenmonat war zu Ende), ging es in der Nacht ziemlich laut her, aber die Rufe des Muezzin waren irgendwie melodisch und nicht ganz so störend wie ich befürchtet hatte. Beim Frühstück konnte ich dann interessiert dem Baufortschritt am gegenüberliegenden Haus folgen. Der Rohbau war schon einige Stockwerke hoch (Betonskelett) und der Mörtel wurde von der Mischmaschine unten per Hand eimerweise in die oberen Stockwerke transportiert. Dabei wurden die gefüllten Eimer wie am Fließband von einer langen Menschenschlange auf dem Kopf in die oberen Stockwerke balanciert, und zwar nicht nur von starken Männern sondern auch einige Frauen waren darunter, eine sehr beachtliche Leistung.

Die Fahrt zum Flughafen verlief wieder durch chaotischen Verkehr und Gestank, diesmal aber durch interessante Handwerkerviertel.

Fazit: Alles in allem eine Superreise, es hat alles geklappt und wir haben enorm viel gesehen und erlebt. Ich kann Paradies Safaris und ihre „Seele“, Frau Keil, uneingeschränkt weiterempfehlen. Sobald ich Zeit und Geld habe, werde ich wiederkommen.

2009-04-22 17:07:28 - Spreiter Alexander
Zeitpunkt: Dezember 2008
Dauer: mehr als 10 Tage
Besuchte Parks:Mikumi / Uzwunga / Ruaha / Selous
Name des Guide:Baraka
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Ich kann mich den obigen Bewertungen über "Paradise Safari" nur anschliessen. Zu zweit waren wir über Dezember 08 / Januar 09 im Süden Tanzanias für 14 Tage auf Safari (4 Parks). Hervorzuben ist vor allem, dass wirklich alle Leistungen wie vereinbart erbracht wurden! Ebenso waren sowohl der Guide Baraka als auch der Koch Marcos (wer hätte gedacht dass man in der Wildnis wirklich gute Lasagne al Forno machen kann!) wirklich toll. Baraka ist ein umsichtiger Fahrer, man muss sich auf den teilweise abenteuerlichen Strassen keine Sorgen machen, und dank Marcos weiss ich jetzt auch etwas über die Verhältnisse im tansanaischen Fussball Bescheid..:-) Als wir die Safari gebucht haben, haben wir uns ebenfalls in Foren informiert; wer bezüglich "Paradise Safari", bzw. unserer Tour genaueres wissen möchte, kann uns gerne per Mail (aspreiter@hotmail.com) kontaktieren!
2009-04-17 21:29:50 - Anna Bülow
Zeitpunkt: Januar 2009
Dauer: 5 Tage
Besuchte Parks:Arusha National Park, Tarangire, Lake Manyara, Ngorogoro Crater
Name des Guide:John
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Ich war begeistert davon wie super alles organisiert war. Von Ankunft bis Abreise. Nachdem wir im Buero bezahlt hatten, brauchten wir wieder Geld, was sich als schwieriger denn erwartet erwies. Trotzdem wurde Apollo nicht muede, mit uns von einer Bank zur naechsten zu fahren. Am Ende blieben alle Versuche erfolglos. Auf der eigentlichen Safari haben uns dann John und Kaspar begleitet. Beide waren stets zuvorkommend, das Essen war lecker und (manchmal zu) reichlich. Was da alles immer gezaubert wurde! Manchmal haette ich mir mehr von diesem koestlichen Obst gewuenscht, aber das soll mein einziger kritischer Kommentar zu dieser Reise bleiben. - John war super: immer wenn er sich leicht duckte und aufmerksam rechts und links den Horizont absuchte, wussten wir, dass bald wieder etwas besonderes zu sehen war. Sein Wissen ueber Flora und Fauna hat uns die Natur nah gebracht, und nebenbei hat er mir geduldig alle meine Fragen zu den Massais beantwortet. Und etwas Sprachunterricht war auch dabei. Die Tour war nicht lang genug, um meinen Wissensdurst zu stillen! Ich war etwas neidisch auf unsere Mitreisenden, die mit John weiter in die Serengeti gereist sind, waehrend wir den Rueckweg nach Arusha antraten.

Das Preis-Leistungsverhaeltnis der Paradies Safaris ist meiner Meinung nach unuebertroffen. Vielleicht wuerde ich beim naechsten Mal jede zweite oder dritte Nacht eine etwas komfortablere Uebernachtung einstreuen, damit man wieder richtig duschen kann. Auf jedenfall kann ich eine Reise mit Paradies Safaris nur empfehlen!
2009-02-07 22:11:36 - jortusinfo
Zeitpunkt: Februar 2005
Dauer: mehr als 10 Tage
Besuchte Parks:Kilimanjaro Machame Route
Name des Guide:John
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Ja kurzgefasst - wir waren einfach sehr sehr zufrieden !
Meine Empfehlung !!!!
Alle erreichten den Kili -Gipfel !
Jörg
2008-07-15 20:16:56 - Manfred Franz
Zeitpunkt: Mai 2008
Dauer: 8 Tage
Besuchte Parks:arusha, tarangire, ngorongoro, serengeti, lake manyara
Name des Guide:Baracka
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Kommentar:
Teilnehmer: singel 59 a (+ 1 honeymoon Ehepaar)
Für das Komplettpaket 8-Tage-Lodgesafari und Transfers + 2 Tage Hotel in Arusha bezahlte ich in der Vorsaison 1535,-- Euro für meine Person.
Meine anfänglichen Bedenken wegen der vorab fälligen Überweisung des kompletten Betrages auf ein Berliner Kontaktkonto erwiesen sich als grundlos und ParadiesSafaris erwies sich als eine verlässliche Gesellschaft.
Auf der Safari waren wir nur zu dritt
(+ Fahrer) im Fahrzeug, was besonders angenehm war. Aus diesem Grund hatten wir genügend Platz und konnten kleine Änderungen am Programm abstimmen und bei jeder Tierbeobachtung entscheiden wann die Weiterfahrt
stattfinden sollte. Das Highlight war jedoch unser Giude Baraka. Er sah mit bloßem Auge während der Fahrt Tiere die wir selbst mit sehr gutem Fernglas nur schwer aufgespürt hätten. Ausserdam ging er auf unsere Wünsche bezüglich der Beobachtungszeiten der Tiere geduldig ein und war sogar 2 mal für einen ausserplanmässigen "morning gamedrive" um 6 Uhr morgens für uns bereit. Seine Fahrweise war sehr umsichtig und sicher.
Außerdem konnte er uns sehr viel über Flora, Fauna
und Bevölkerung erzählen(Verkehrssprache war englisch).
Das Fahrzeug, ein 5 Jahre alter Landrover mit ca. 120000 Km auf dem Tacho hielt tapfer durch und machte keine Probleme (Wir hätten das Fahrzeug allerdings für älter geschätzt, aber das machen wohl die tansanischen Strassen).
Die Unterkünfte in den gewählten Lodgen waren einfach, aber sauber und ordentlich und boten ein gutes Frühstück und Abend-Essen als Buffet. Allein die von den Lodgen mitgegebenen Lunch- Boxen sind stark verbesserungswürdig. Die Safarileitung versprach, sich darum zu bemühen.
Alles in Allem wurden meine Vorstellungen von einer perfekten Safari in Tansania voll erfüllt.
2008-06-20 19:24:57 - alfons sigl
Zeitpunkt: Juni 2008
Dauer: 8 Tage
Besuchte Parks:arusha, tarangiere, ngorongoro, serengeti, lake manyara
Name des Guide:john
Service:
Organisation:
Qualifikation des Guide:
Freundlichkeit des Guide:
Fahrzeug:
Unterkunft:
Verpflegung:
Naturschutz:
Erwartungen erfüllt:
Preis/Leistung:
Kommentar:
Für das Komplettpaket 8-Tage-Lodgesafari und Transfers bezahlten wir 1580,-- Euro pro Person.
Besonders angenehm war, daß wir nur zu zweit im
Fahrzeug waren. Der kleine Aufpreis hat sich wirklich gelohnt, da wir kleine Änderungen am Programm vornehmen konnten und bei jeder Tierbeobachtung bestimmten wann die Weiterfahrt
stattfindet. Das Highlight war jedoch unser Giude
John. Er sah mit bloßem Auge Tiere die wir selbst
mit sehr gutem Fernglas nie aufgespürt hätten.
Außerdem konnte er uns sehr viel über Flora, Fauna
und Bevölkerung erzählen. Auch bei Einkäufen in
Arusha war man uns sehr behilflich. Der einzige Wermutstropfen waren die Vergaserprobleme des ziemlich alten Landrovers.